Campomaggiore.
Die Ortschaft erhebt sich in einer die „Lukanischen
Dolomiten“ beherrschenden Aussichtsstellung.Der
Name des Dorfes findet seine Ursprünge in einem
römischen Lager, das in dem Gebiet lag, mit dem
Namen von „Campus Maior“, von dem der
aktuelle Name von Campomaggiore herkommensoll. Der
Weiler wurde 1600 verlassen, und er wurde 1673 von
dem Grafen Rendina wieder bevölkert.
Im Jahre 1885 beschädigte ein Erdrutsch schwer
das alte, heute als Campomaggiore Vecchio bekannte
Dorf. Wegen des Erdrutsches waren die Einwohner
gezwungen, in den Ort zu ziehen, wo das heutige
Zentrum sich erhebt. Sehr schön ist im Ortskern
die Pfarrkirche, die in ihrem Innern ein dem Maler
Nicola Peccheneda zugeschriebenes Gemälde der
Madonna mit Kind aus dem 17. Jh. bewahrt.