Freizeit
und SportGolf
Aostatal, Südtirol, Trentino, Lombardei, Venetien
Hoch über dem Meeresspiegel spielen Golfer auf hügeligen
Fairways mit atemberaubender Bergkulisse. Im Aostatalkann man am Fuße der höchsten Berge Europas zwischen
Mont Blanc, Matterhorn, Monte Rosa und Gran Paradiso, den
Golfschläger schwingen. Im GC Gressoney Monterosa sind
die Greens und Fairways mit Blick auf den Monterosa-Gletscher
beispielsweise von Mai bis Oktober bespielbar, und im GC
Courmayeur et Grandes Jorasses schlägt man in über
1500 Metern ab.
Auch in Südtirol ässt es sich
in der Sommersaison bestens Pitchen und Putten. Ob im Schatten
der Dolomiten oder zwischen Apfelbaumplantagen, die verschiedenen
Parcours haben alle ihren ganz eigenen Reiz. Nahe Bozen
kann man z.B. im GC Carezza am Karersee im Angesicht der
schroffen Gipfel des Rosengarten und des Latemar auf einer
9-Loch-Anlage spielen, auf der seit 1907 schon der österreichische
und englische Adel dem grünen Sport huldigte. Der abwechslungsreiche
35er Parcour stellt auch für Könner eine Herausforderung
dar.
Im Trentino kommen Golffans unter anderen
im GC Carlo Magno auf ihre Kosten. Das Golfen auf dem nahe
des bekannten Skiorts Madonna di Campiglio gelegenen Platz
wird durch die Lage zu Füßen der Brenta-Dolomiten
zu einem Naturerlebnis in luftiger Höhe. Bei über
1600 Metern spielt man hier auf einem der höchst gelegenen
Golfplätze Europas. Auch der GC Rendena im gleichnamigen
Tal lässt Golferherzen durch seine beeindruckende Naturlandschaft
höher schlagen. Wer auf der 250.000 Quadratmeter großen,
mit Seen und Wasserläufen durchzogenen Anlage den Abschlag
macht, wird dies nicht so schnell vergessen.
Eine besonders hohe Dichte an Golfplätzen findet man
in der Lombardei vorwiegend um Mailand
und in der Nähe der wunderschönen Seen wie dem
Lago Maggiore, dem Comer
See und Iseo
See sowie dem Gardasee.
Von vielen Anlagen genießt man hier einen wunderschönen
Blick auf einen der Seen oder die Gipfel der Alpen. Der
am Comersee gelegene GC Menaggio & Cadenabbia beispielsweise
besticht durch seine traumhafte Lage mit einem einmaligen
Panorama auf See und Berge. Der hügelige Parcours fordert
einiges an Fingerspitzengefühl, um den Ball erfolgreich
zu putten. Vom Gelände des GC Arzaga schweift der Blick
über den Gardasee und vom GC Des Illes Borromées
in Piemont müssen sich Golfer besonders konzentrieren,
um sich nicht von der bezaubernden Umgebung am Lago Maggiore ablenken zu lassen. Neben dieser herrlichen Anlage locken
weitere sieben ebenso schöne allein rund um den Lago Maggiore. Aber auch in den fruchtbaren Hügeln des Piemont lässt es sich wunderbar Golfen, wie der GC Colline
del Gavi, der im Anbaugebiet des gleichnamigen Weins liegt,
beweist.
Die Golfplätze in Venetien befinden
sich häufig auf geschichtsträchtigem Boden und
strahlen eine noble Atmosphäre aus. Häufig findet
man hier Anlagen, die auf ehemaligen Landsitzen alter Adelsfamilien
entstanden sind und deren Clubhäuser sich in liebevoll
restaurierten herrschaftlichen Villen befinden. So kann
man beispielsweise im GC Ca’ della Nave in einem jahrhundertealten
Park auf neu gestalteten Parcours mit viel Wasserfläche
Golfen und sich anschließend im ehemaligen Landsitz
aus dem 16. Jahrhundert verwöhnen lassen oder den alten
Weinkeller besichtigen. In Richtung Verona ist die Anlage
des GC Ca’ degli Ulivi hervorzuheben, von der aus
sich ein traumhafter Blick auf den Gardasee eröffnet.
Inmitten von alten Olivenbäumen kommen Golfer auf dem
18-Loch-Platz voll auf ihre Kosten.
Auch in Friaul Julisch-Venetien spielen
Golfliebhaber ob im Landesinnern oder an der Küste
auf gepflegten Greens. Im Küstenort Lignano beispielsweise
liegt der gleichnamige Golfclub auf einer ins Meer ragenden
Landzunge, genauso wie der GC Grado, der mit einer abwechslungsreichen
18-Loch-Anlage aufwartet. Reichlich Abwechslung finden Golfer
auch abseits der Fairways. Kurze Entfernungen in die norditalienischen
Metropolen und Kunststädte bieten ideale Voraussetzungen
für Abstecher. Ein Besuch renommierter Opernhäuser,
eine Shoppingtour durch Mailänder oder Turiner Modetempel,
ein Museumsbesuch in Venedig oder ein Cappuccino in einem
der traditionsreichen Triester Kaffeehäuser –
die Möglichkeiten sind vielfältig.