Terme di Valgrande.
Die ältesten Thermen der Welt liegen in einem
Alpental am Fuß des Berges Cima Bagni, dessen
Name schon die Berufung dieser Orte aufzeigt.
Wir befinden uns auf 1300 m Höhe,
im Comelico Superiore an der Grenze zwischen Venetien,
dem Pustertal und Österreich. Tannenwälder
und verzauberte Landschaften bilden den Hintergrund
dieser Talebene, die schon im 19. Jahrhundert für
ihre Thermalquellen berühmt war, deren Heilwirkungen
auch die Einwohner sehr schätzten.
Das aus der Quelle von Valgrande sprudelnde Wasser
ist reich an Mineralsalzen und hat unter den hydrologischen
Schätzen Italiens nicht seinesgleichen. Das
leicht schwefelhaltige Wasser eignet sich durch
sein Magnesium-, Kalzium- und Fluorgehalt besonders
bei Hautproblemen, in der Phlebologie, bei Atembeschwerden
und in der Thermalkosmetologie.
Die ersten Wasseranalysen führte im Jahre
1837 der Apotheker Bartolomeo Zanon aus Belluno
durch. Daraus gingen einige Ähnlichkeiten mit
dem französischen Wasser Enghien hervor, das
schon damals für seine Heilwirkungen bekannt
war. Die Nutzung des Quellwassers begann noch gegen
Ende desselben Jahrhunderts.
Die heutige Thermalanlage wurde im Frühjahr
2003 eingeweiht. Neben den therapeutischen Behandlungen
ist auch das Wellness Center zu nennen, das Schönheitsbehandlungen
unter Einsatz von ausschließlich Naturerzeugnissen
wie Lehm, ätherische Öle sowie Thermalwasser
anbietet.
Eine Märchenlandschaft, eingebettet zwischen
den majestätischen Dolomitengipfeln der Gruppe
Popera und durch die Tausenden von Farbnuancen der
umliegenden Natur gefärbt.