Terme di Caldiero.
Eine bezaubernde Landschaft zwischen Wäldern
und einer kleinen Naturoase. Das Thermalzentrum
von Caldiero war schon den Römern bekannt und
ist eine Oase der Schönheit und des Wohlergehens.
Die Römer nannten es "die
Thermen von Juno" oder "der Schönheit",
was schon viel über die Heilkräfte dieses
Wassers aussagt, das in Caldiero, einer kleinen
Ortschaft nur wenige Kilometer von Verona entfernt,
aus dem Boden hervorspringt. Den Hintergrund zu
diesen Thermen bildet die bemerkenswert schöne
Natur, so dass das Erlebnis der Balneotherapie zum
wahren Urlaubsvergnügen wird. Zwei Wäldchen
verbreiten mit einer reichen botanischen Vielfalt
ihren Duft in der folglich gesundheitsfördernden
Luft, während in einer kleinen Naturoase der
See Dugal Wohnsitz von Schwänen, Wildgänsen
und -enten ist. In unmittelbarer Nähe liegt
das im Freien liegende "grüne Theater",
das im Sommer allerlei Veranstaltungen und Unterhaltungsprogramme
anbietet.
Das Zentrum von Caldiero verfügt über
fünf Schwimmbecken, die mit dem hinabfließenden
Thermalwasser der Piccole Dolomiti und der Monti
Lessini gespeist werden.
Das Wasser der Schwimmbecken Cavalla und Brentella
entspringt aus kleinen Quellen, Dugaletta ist mit
Hydromassage ausgestattet, während die modernen
Junior und Olimpia sich zum Schwimmen eignen (sowohl
Freizeit- als auch Wettkampfschwimmen). Der Kamaldulensermönch
Ventura Minardo da Este untersuchte in den Jahren
1567 bis 1589 die Heilwirkung dieses Wasser, wobei
seine Beobachtungen noch heute von geschichtlichem
und wissenschaftlichem Wert sind.
Der Ruhm der Thermen von Juno war äußerst
wechselhaft: in der Renaissance hochgepriesen und
im darauffolgenden Jahrhundert in Vergessenheit
geraten, erwachte das Interesse für die Heilkräfte
dieses Wassers erst wieder zwischen dem 18. und
19. Jahrhundert.
In den letzten Jahren hat die Stadt Caldiero -
Inhaber des Thermalzentrums - Ärzte und Geologen
mit weiteren Analysen beauftragt, um neue therapeutische
Einsatzmöglichkeiten dieses Thermalwassers
zu ergründen.