Recoaro Terme.
Ein Thermalzentrum in einem Naturrahmen von seltener
Schönheit und einer Explosion strahlender Farben.
Doch das Glück von Recoaro Terme begann scheinbar
im 17. Jahrhundert mit der Entdeckung einer Quelle...
Atemberaubende Panoramen und Landschaften,
die für die Stärkung von Geist und Körper
geradezu geschaffen sind. Das sind die Piccole Dolomiti.
Nun ja, und wenn sogar Nietzsche schrieb, dass "die
Landschaft Recoaro eine meiner schönsten Erfahrungen
ist", so muss man einfach daran glauben! Ein
Rahmen rarer Schönheit und eine Landschaft,
welche die Heimat überaus sonderbarer botanischer
Vielfalt ist, brachten dem Tal von Recoaro Terme
die Bezeichnung "Conca di smeraldo" ("smaragdgrüne
Talmulde") ein.
Das wahre Glück dieser kleinen Ortschaft scheint,
wenn man einmal von dem naturwissenschaftlichen
Aspekt absieht, gegen Ende des 17. Jahrhunderts
mit der Entdeckung einer Thermalquelle begonnen
zu haben.
Dieses Heilwasser, an das eine moderne Reise- und
Hotelindustrie geknüpft ist, ist heute die
wichtigste Wirtschaftsbranche von Recoaro Terme.
Das bikarbonat- und alkalihaltige Wasser entspringt
aus gar neun Quellen. Eine Ausnahme bildet das Wasser
Lora, das mit seinem geringen Mineralgehalt zu Recht
als ein Heilwasser betrachtet werden kann (für
die Behandlung von Nierensteinleiden, Hyperurikämiesyndrome
und Verdauungsstörungen geeignet). Daneben
gibt es das eisenreiche Wasser Lelia sowie die stark
magnesiumhaltigen Wasser Amara und Lorgana.
Das Thermalzentrum bietet auch Balneotherapie,
Schlammbäder mit Fango d'ocra, Massagen, Inhalationen
und Physiotherapie an. Recoaro war das erste Thermalzentrum
der Republik Venedig, das zwischen dem 19. und 20.
Jahrhundert seine Glanzzeit erlebte.
Heute sind die großartig angelegten Gärten,
die Villen und der Jugendstil die Zeugen einer Zeit,
in der das Zentrum ein beliebtes Ferienziel der
Aristokratie war.