Sottomarina und Chioggia.
Zwei Orte, die durch Geschichte und Traditionen
miteinander verbunden sind. Sottomarina ist ein
wichtiger Badeort mit modernen und effizienten Unterkunftsmöglichkeiten.
Chioggia ist ein Städtchen, das man in aller
Ruhe möglichst mit dem Fahrrad besuche sollte.
Sottomarina ist ein etwa zehn Kilometer
langer Landstreifen, der auf das Adriatische Meer
blickt und sich jenseits der Mündung des Flusses
Brenta bis zur Etsch erstreckt.
Einst für seine Erde berühmt, die sich
besonders für den Gemüseanbau eignet,
einst ein lebendiges und blühendes Zentrum,
das von einem Tribun regiert wurde und Ortsteil
des nahen Städtchens Chioggia war.
Heute ist der Badeort besonders für den Strand
mit seinem feinen und mineralreichen Sand wie Augit,
Quarz, Silikate und glimmerhaltige Elemente geschätzt,
die folglich Sandbäder und Heliopsamotherapien
ermöglichen. Die große Strandlinie ist
ein idealer Ort für lange Spaziergänge,
während die modernen Badeinfrastrukturen den
Tausenden von Touristen, die hier jedes Jahr ihren
Urlaub verbringen, die Möglichkeit geben, sich
voll und ganz zu entspannen.
Sottomarina bietet zahlreiche Unterbringungsmöglichkeiten:
Hotels aller Kategorien, Campingplätze und
Residence. Die Freizeitmöglichkeiten sind nahezu
unbegrenzt: Spiel-, Volleyball-, Basketball-, Tennisplätze,
kleine Anlegehäfen, Kanuplätze, Windsurfverleih
und Manegen.
Der Besuch des nahe liegenden Städtchens Chioggia
mit seinem typisch fischgratförmigen Stadtbild
sollte dagegen in aller Ruhe möglichst mit
dem Fahrrad erfolgen. Denn es ist ein Ort, der unzählige
Überraschungen birgt! Ein kleines Venedig mit
Gassen und Kanälen, Palazzi, Kirchen und Monumenten
und dann seine Häuser mit den charakteristischen
Kaminen, die an die Orte erinnern, in denen sich
die Komödien von Goldoni abspielen.
Pellestrina ist ein weiteres Ziel, das man nicht
außer Acht lassen sollte. Es ist von Chioggia
mit dem Fahrrad und dann mit dem Vaporetto (kleines
Linienmotorboot) erreichbar. Diese Insel ist für
ihre Murazzi berühmt: antike Mauern, die von
der Republik Venedig zum Schutz vor dem Meer erbaut
wurden. Auf diesem nur wenige hundert Meter breiten
und 11 Kilometer langen Landstreifen trifft man
noch heute geschickte Stickerinnen, die Klöppelspitze
herstellen.