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InformationenDie Seen des Cadore und des Agordino.
Die Seen des Cadore und des Agordino.
Die Seen des Cadore und des Agordino, kleine Wasserflächen,
in denen sich die mächtigen Gipfel der Dolomiten
spiegeln, sind ideale Orte für eine romantische
Flucht oder auf jeden Fall für einen Urlaub
ohne Hast.
Das Cadore ist ein luftiges und
lang gestrecktes Tal, einzig in seiner Art, das
von den unverwechselbaren Gipfeln der Dolomiten
beherrscht wird. Dieser Boden, der vor hunderten
Millionen von Jahren zum Meer gehörte, ist
von Wasserläufen und kleinen Seen übersäht,
die zur Bildung der wundervollen Landschaft der
venetischen Berge beitragen.
Auf über 1700 Metern Höhe liegt der Misurina-See,
bekannt als die "Perle der Dolomiten".
Von Zirbelkiefer-, Tannen- und Lärchenwäldern
umgeben und eingeschlossen zwischen einigen der
berühmtesten Dolomitenfelsen, bietet der See
eine der am tiefsten beeindruckenden Szenerien der
Alpen.
Ein zauberhafter Ort, der durch die Legende seiner
Entstehung noch magischer wird. Es wird erzählt,
dass Misurina die kapriziöse Tochter eines
Riesen, des Königs Sorapiss, war, die als Geschenkt
den allwissenden Spiegel der Fee des Kristallbergs
verlangte. Die Fee traf eine Vereinbarung mit dem
König: sie hätte den Spiegel nur dann
hergegeben, wenn der König zu einem Berg geworden
sei. Und so geschah es auch. Erst dann erfasste
Verzweifelung das Mädchen und es weinte so
sehr, dass sich aus ihren Tränen der See bildete,
der heute ihren Namen trägt.
Doch unabhängig von der Legende ist Misurina
schon immer ein wichtiges Touristenziel gewesen.
Auch Italo Balbo, Guglielmo Marconi und der Herzog
Konrad von Bayern sangen schon das Lob dieser Landschaft,
die von Fabeln und Zauber durchströmt ist.
Heutzutage ist der Misurina-See ein wichtiger Fremdenverkehrsort,
und an seinen Ufern steht das einzige hochgelegene
italienische Zentrum für die Behandlung von
Asthma bei Kindern.
Noch immer im Cadore treffen wir auf den Pieve-See,
an dessen Ufern sich das gleichnamige Städtchen
erhebt, das als Geburtsstadt von Tiziano Vecellio,
dem größten Vertreter der venezianischen
Malerei des sechzehnten Jahrhunderts, berühmt
geworden ist. Das künstlerische, architektonische
und historische Erbe der Stadt Pieve di Cadore ist
wahrlich reich, und dies bezeugen auch der "Palazzo
della Magnifica Comunità di Cadore"
("Palast der Großartigen Gemeinschaft
von Cadore") aus dem fünfzehnten Jahrhundert,
die Erzdiakonatskirche Santa Maria Nascente, die
antiken herrschaftlichen Wohnhäuser in der
Altstadt und das Geburtshaus Tizianos, das zum Nationaldenkmal
erklärt wurde.
Der kleine, vom Wildbach Ansiei gespeiste Auronzo-See
hat sich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts
durch den Bau eines Staudamms gebildet, was den
gleichnamigen Ort an seinen Ufern in einen gut ausgestatteten
Strand verwandelt hat, der Rahmen wichtiger Motorwassersport-
und Kanuwettkämpfe. Im Winter bietet das Gebiet
22 Kilometer Abfahrtspisten und 9 km Langlauf-Rundwege,
sowie Strecken für Hundeschlitten, Bob und
Schlitten.
Abschließend noch der bezaubernde Alleghe-See
im Agordina-Tal, nur wenige Kilometer südlich
des Marmolada. Am 11. Januar 1711 stürzte ein
enormer Erdrutsch vom Berg Spitz herab und begrub
die Talsohle unter sich, wobei er den Lauf des Wildbachs
versperrte, der solange anstieg, bis er den heutigen
kleinen See gebildet hatte.