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und FreizeitNationalpark der Dolomiten von Belluno.
Nationalpark
der Dolomiten von Belluno.
Seine tausendjährigen Felsen standen im Mittelpunkt
zahlreicher geologischen Untersuchungen, während
die überreiche Pflanzenwelt schon im 18. Jahrhundert
Botaniker aus aller Welt anlockte. Ein Territorium
wilder Natur und atemberaubender Panoramen.
Der Steinadler schwebt mit unverdächtiger
Leichte und streift die spitzen Gipfel dieser Berge,
die Dino Buzzati mit folgenden Worten besang "
die rätselhaftesten, intimsten, geheimsten
(...) ergreifendsten Berge - wegen der Geschichten,
die sie erzählen, der Luft anderer Jahrhunderte,
der wüstenähnlichen Einsamkeit".
Die zu den schönsten Gipfeln der Welt gehörenden
Dolomiten von Belluno liegen am Rande der Südöstlichen
Alpen und zeichnen eine Landschaft, in der sich
sanfte Hochebenen und schwindelerregende Wände
ablösen.
Der 1990 gegründete Nationalpark ist etwa 32.000
Hektar groß und dehnt sich zwischen den Tälern
des Cismon und Piave aus.
Die Alpen von Feltre, die Gruppe des Cimonega und
Pizzocco, die Monti del Sole, die Gruppen der Schiara
und Talvena und von Pramper-Mezzodì: Von
diesen Bergen kann man die fantastischen und scheinbar
unzugänglichen Szenerien des Naturparks der
Dolomiten bewundern.
Einige Gipfel sind mit ewigem Schnee bedeckt, welches
hoch liegende kleine Seen, Bäche und Wasserfälle
mit Wasser speist. Andere Gipfel sind von tiefen
und unüberwindbaren Schluchten, Felsvorsprüngen,
weiten Eisbecken und einsam liegenden Geröllhalden
durchzogen. Es sind Landschaften, in denen man bizarre
Karstformen bewundern kann, die sich mit farbenfreudigen
Wiesen abwechseln.
Von besonderem Charme sind die Wälder mit
ihren Weiß- und Rottannen sowie den Hainbuchen,
Buchen und Eichen.
Die überreiche Flora ist mit ihren 1500 Pflanzenarten
einer der Hauptgründe für die Gründung
dieses Naturparks. Botaniker aus ganz Europa reisten
schon im 18. Jahrhundert hierher, um Raritäten
wie die Glockenblume Campanula morettina, das Wahrzeichen
des Naturschutzparks, die Lilie Lilium carniolicum
und Alyssum ovirens zu studieren. Von großem
Interesse ist auch die Fauna. Auf den Ausflügen
stößt man oft auf Gämse, Rehe, Hirsche
und auch Mufflons, und seit einigen Jahren sind
auch wieder Luchsen und Braunbären zurückgekehrt.
Vor Kurzem wurden die Grenzen des Naturparks erweitert,
um zwei geschichtlich äußerst bedeutende
Gebiete mit einzuschließen. Es handelt sich
um die Certosa di Vedana der Gemeinde Sospirolo
und die ehemaligen Bergwerke von Valle Imperina
der Gemeinde Rivamonte.