Eine malerische Altstadt, eine üppige Vegetation
und ein romantisches und stimmungsvolles Panorama.
Das ist das Städtchen Garda, das im XII. Jahrhundert
dem See seinen Namen gab, der bis zu dem Zeitpunkt
Benacosee hieß.
Es ist angenehm, sich an diesen
Orten zu verlieren oder sich verzaubern zu lassen
beim Spaziergang über romantische Plätze,
auf dem "colle della Rocca", dem "Festungsberg",
oder entlang der Seepromenade "lungolago Regina
Adelaide", um die kleinen und geräuschlosen
Boote zu betrachten, die auf dem Wasser dümpeln...
oder schweben sie etwa zwischen Wasser und Himmel?
In Garda, das mit seinem Golf jedes Jahr Tausende
von Touristen bezaubert, ist alles möglich.
In den vergangenen Jahrhunderten sind viele berühmte
Gäste beim Betrachten des atemberaubenden Panoramas,
das man von der Landspitze Punta San Vigilio aus
genießen kann, dem gleichen Zauber erlegen:
die kleine antike Kirche, die Statue des Heiligen
Johannes Nepomuk, Schutzpatron der Gewässer,
und die Sirenenbucht.
Heute ist Garda ein überaus gut ausgestatteter
Ferienort mit sechzig Hotels, mehreren Wohnanlagen
und einem modernen Kongressgebäude. Die Gassen
der Altstadt, in denen einstmals Fischer wohnten,
beherbergen heute Geschäfte und Restaurants,
doch hat sich die Tradition des Fischfangs trotz
allem noch gut am Leben erhalten, und das auch in
den Veranstaltungen: der "Palio delle Contrade"
ist ein Wettkampf der einzelnen Stadtviertel, der
am 15. August ("Ferragosto") auf den typischen
Ruderbooten ausgetragen wird, während im Juli
die " Sardellata al Pal del Vo' " stattfindet,
abendlicher Sardinenfang und im Anschluss daran
Abendessen beim Mondschein auf dem Boot mitten auf
dem See.
Von seiner Vergangenheit als wichtige mittelalterliche
Festung bewahrt Garda nur wenige Spuren der auf
dem "colle della Rocca", dem "Festungsberg"
erbauten Burg. Zahlreich sind hingegen noch die
Gebäude aus dem sechzehnten Jahrhundert, darunter
der "Palazzo dei Capitani", das "Kapitänsgebäude",
am Hafenplatz, ein Gebäude mit der Architektur
der venezianischen Gotik, und der "Palazzo
Carlotti-Pompei" mit seinem charakteristischen
Hafenbecken.
Den kulturellen Angeboten stehen die Sportangebote
gegenüber: auf dem See wird gesegelt, gewindsurft
und geschwommen, doch sind auch andere Sportarten
im Freien wie Mountainbike fahren, Golf, Tennis,
Reiten oder Free Climbing möglich.
Im Rücken von Garda erheben sich die sanften
Hügel von Costermano und der Monte Luppia,
Gebiete, in denen man angenehme und entspannende
Ausflüge in die üppige Natur des Monte
Baldo unternehmen kann.