Der Ort ist für die Erzeugung von nativem Olivenöl
berühmt, doch hat er seinen Reichtum dem Tourismus
zu verdanken.
Brenzone ist ein kleines Städtchen
am Verona zugehörigen Ufer des Gardasees. Es
kann einzigartige und romantische Ansichten schenken,
und die Zeit an diesen Orten scheint zwischen den
blauen Farbtönen des Sees und den grünen
Farbtönen des Monte Baldo still zu stehen.
Ferien machen heißt hier zuallererst Natur:
klares, tiefes Wasser, in dem die Berge sich fast
eitel spiegeln, antike Orte und unberührte
Wälder.
Die circa 50 Hotels und einige Campingplätze
gewährleisten eine qualifizierte Aufnahme.
Doch heißt Brenzone auch Sport. Die Gewässer
zu Füßen des Städtchens werden als
natürlicher Übungsplatz für die Liebhaber
des Segelsports und des Windsurfens angesehen, und
jedes Jahr finden hier wichtige internationale Segelveranstaltungen
statt, die einen ganz speziellen Tourismus anziehen.
Und dann sind da noch die Berge. Prada, eines der
Stadtviertel Brenzones, befindet sich im Herzen
des Monte Baldo. Die über Jahrhunderte hinweg
von Viehzüchtern und Waldarbeitern belaufenen
Pfade schlängeln sich vom Ufer bis hier herauf,
und es ist faszinierend, die selben Wege zu Fuß
oder mit dem Mountainbike zu durchqueren, oder mit
der Seilbahn von Prada-Costabella auf die Gipfel
hinaufzufahren, und von oben herab das Schauspiel
des Sees zu genießen.
Urlaub wird hier zu einer Gelegenheit, auch die
Geschichte dieses Städtchens zu entdecken,
das römischen Ursprungs ist, und im Verlauf
der Zeit auch zum Eigentum der Scaligeri, der Visconti
und der Serenissima gehörte.
Heute ist Brenzone ein gut ausgestattetes Touristenzentrum,
wo es möglich ist, noch auf "menschengerechte"
Weise zu leben, und das unter anderem für sein
hervorragendes leichtes und wohl duftendes Olivenöl
berühmt ist.
Zahlreich sind die historischen und kulturellen
Attraktionen in der Umgebung von Brenzone. In der
romanischen Kirche San Zeno bei Castelletto kann
man Fresken aus dem 13. Jahrhundert bewundern. Das
Stadtviertel Campo, heute unbewohnt, ist mittelalterlichen
Ursprungs und liegt inmitten von Olivenbäumen
in einem stimmungsvollen Talkessel, bereichert durch
eine kleine Kirche mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert.
In Castello hingegen findet man die charakteristischen
Häuser mit den Steinbögen und den Außentreppen.