An den Hängen der umliegenden Moränenhügel
wird ein hervorragender Rotwein, der eben auch Bardolino
genannt wird, erzeugt. Ein sehr bekannter Fremdenverkehrsort,
um den sich in der Vergangenheit Kaiser, Mönche
und Adelsfamilien stritten.
Bardolino, ein kleiner Ort auf
der Ostseite des Gardasees, ist vor allen Dingen
wegen des bedeutenden Rotweins bekannt, der seinen
Namen trägt. Doch das "lachende Auge des
Sees", wie das Städtchen aufgrund seiner
Lage am Seeufer genannt wird, ist ein Touristenzentrum,
das auch für seine Landschaften, das Mittelmeerklima
und die Gastronomie berühmt ist.
Heute kann Bardolino sich eines umfangreichen und
sehr gegliederten Unterkunftsangebots rühmen,
das im Stande ist, alle Ansprüche zu erfüllen:
über fünfzig Hotels, Wohnanlagen und Feriendörfer,
und zehn große Campingplätze.
Sportliebhaber können auf zahlreiche Gelegenheiten
zählen, um einen aktiven Urlaub zu verleben:
der See und die Hügel sind ideale Sportplätze
für Aktivitäten im Freien, und wir wollen
auch nicht vergessen, dass Bardolino jedes Jahr
den wichtigsten internationalen Triathlon-Wettkampf
in Italien beherbergt.
Alles zusammen garantiert dem Gast einen Urlaub,
in dem er den Zauber eines Spaziergangs im historischen
Stadtkern oder auf der Seepromenade mit der Entdeckung
des hügeligen Hinterlands und dem Vergnügen,
gastronomische Köstlichkeiten wie den Wein
und das Öl zu kosten, vereinen kann.
Eine Palette von Reichtümern, die Bardolino
gestern so wie auch heute zu einem bedeutenden Ferienort
machen. Das Gebiet war schon im Altertum bekannt,
und sah Kaiser, Mönche und Adelsfamilien im
Streit um seinen Besitz. Zunächst römisch,
unterstand es im Laufe der Zeit den verschiedensten
Herrschern, darunter denen der "Serenissima".
Bardolino bewahrt noch immer die Form eines Kamms,
typisch für ein Fischerdorf, mit Häusern,
die vom Strand ausgehend immer eins hinter dem anderen
errichtet wurden, mit senkrecht zum Strand verlaufenden
Straßen, um den Transport der Boote in die
Sicherheit vor dem Haus zu erleichtern.