Bassano.
Eine der charakteristischsten Ortschaften Venetiens.
Ihre Altstadt setzt sich aus einem Gewirr von Gassen,
kleinen Plätzen, Säulengängen, mit
Fresken bemalten Häusern und Palazzi der Renaissancezeit
zusammen. Der Name ist an die berühmte Brücke,
an die Grappa und Weißspargel - eine gastronomische
Rarität - gebunden.
Bassano: ein mittelalterliches
Städtchen der Provinz von Vicenza, wirtschaftlich
sehr rege und am Fuß der Voralpen von Vicenza
liegend, nur wenige Schritte vom Grappamassiv entfernt.
Das Wahrzeichen ist die Brücke Ponte degli
Alpini, die auf Entwurf von Andrea Palladio errichtet,
mehrmals zerstört und wieder aufgebaut wurde.
Die Stadt kam im Laufe der Geschichte unter der
Herrschaft verschiedener Adelsfamilien, bis sie
im Jahre 1404 in das Bodeneigentum der Republik
Venedig einverleibt wurde. Das mittelalterlich geprägte
Zentrum entwickelt sich um die drei Plätze
Piazze del Monte Vecchio, della Libertà und
Garibaldi und umfasst eine Reihe von Sakral- und
Zivilbauten, deren venezianischer Stil deutlich
zum Vorschein kommt. Beachtenswerte Beispiele sind
die Villa Bianchi Michiel mit ihrem dorischen Säulengang,
der auf Palladios Entwurf errichtet wurde, und die
majestätische Villa Rezzonico-Borella, deren
prächtige Innenräume mit Stuckarbeiten
verziert sind.
In Piazza Libertà liegt das Rathaus, dessen
Fassade mit einer wunderschönen Uhr aus dem
18. Jahrhundert geschmückt ist, und der Palazzo
Pretorio aus dem 13. Jahrhundert. Auf denselben
Platz blickt aber auch der große Komplex der
Casa di Remondini, Wohnsitz der berühmten Verleger-
und Kupferstecherfamilie, die zwischen dem 17. und
19. Jahrhundert die bedeutendste Druckereiindustrie
Italiens entwickelte.
In Piazza Garibaldi befindet sich das Stadtmuseum
aus dem Jahre 1828 und somit eines der ältesten
Venetiens. Es umfasst eine kostbare Kulturgutsammlung,
darunter über 20.000 Stiche, die die Tätigkeit
der Remondini dokumentieren.
Palazzo Sturm beherbergt das Keramikmuseum, das
von der Majolikatradition des Städtchens zeugt.
Aber wenn man von Bassano spricht, denkt man auch
an die berüchtigte Grappa, über die es
auch ein Museum gibt, an die kostbaren Keramiken
und an den Weißspargel, ein köstliches
und auf den Tafeln der Dogen, Adelspatrizier, und
auch der Kardinale des Tridentinischen Konzils sehr
geschätztes Gericht. Ein nobler Schössling,
dem die Erde von Bassano eine originelle Geschmacknote
und Zartheit verleiht.