Trasimener See.
Der viertgrösste See Italiens liegt, eingebettet
in eine sanft-hügelige Agrarlandschaft, etwa
30 km nordwestlich von Perugia. Drei Inseln, die Isola
Maggiore, Isola Minore und die Isola Polvese, prägen
das Seepanorama. Der See ist reich an Fischen wie
Karpfen, Hechte, Aale und Schleien (rund 30% der Fangerträge
aus italienischen Gewässern kommen vom Trasimener
See) und so ist frisch zubereiteter Fisch auf nahezu
allen Speisekarten rund um den See zu finden.
Die durchschnittliche Tiefe des Sees ist weniger
als 5 m, was sich aus seiner geologischen Entstehung
durch das Absinken der Erdkruste erklärt. Da
er nur von kleinen Wasserläufen gespeist wird,
ist sein Wasserstand sehr schwankend, was im Lauf
der Geschichte immer wieder zu Überschwemmungen
und Verlandung in trockenen Zeiten geführt hat.
Schon zu Zeiten der Römer versuchte man das Problem
in den Griff zu bekommen aber erst mit der Anlegung
eines Abwasserkanals im Jahre 1898 konnte man die
Gegend vor Überschwemmungen bewahren; das Problem
der Verlandung ist bis heute nicht gelösst und
in den letzten Jahren ist der Wasserspiegel stetig
gesunken, dass man die völlige Austrockunung
des Sees in den kommenden Jahrzehnten befürchten
muss.
Der Trasimener See ist erst seit wenigen Jahren
zu einem beliebten Ausflugsziel geworden und daher
hat seine Gegend ihre architektonische und natürliche
Ausstrahlung bewahren können. Agriturismi (Ferien
auf dem Bauernhof) und romantische Buchten prägen
die Angebote für Besucher. Es gibt jedoch auch
luxoriöse Hotels mit Swimming-Pool und ausgezeichnete
Restaurants. Die vielen Sehenswürdigkeiten rund
um den See, die Vielzahl an excellenten Weinen und
die traditionsreiche Küche, gepaart mit der Herzlichkeit
der Bevölkerung und den gut organisierten Angeboten,
machen einen Besuch am Trasimener See zu einem besonders
angenehmen Erlebnis für Jung und Alt.