Monti Sibillini Nationalpark.
Im Herzen Italiens erhebt sich eine Bergkette, die
mit dem Monte Vettore 2.476 m erreicht. In diesem
Gebiet haben die Magie der Natur, Geschichte und lokale
Kulturen ein einzigartiges, unverwechselbares Ambiente
geschaffen. Unter den ca. zehn über 2000 m hohen
Gipfeln ragen der Monte Vettore (2476 m.), der Monte
Sibilla (2.175m.), die Spitze des Redentore (2448
m.), der Monte Priora (2332 m.) und der Monte Argentella
(2200 m.) heraus. Von der Hauptachse des Apenninrückens
fallen der Osthang mit seinen engen und nach Norden
ausgerichteten Tälern (Aso, Tenna und Ambro-Tal)
und der Westhang mit seinen drei typischen Hochebenen
von Castelluccio (Pian perduto, Pian grande und Pian
piccolo) ab. Dem Massiv der Sibillini entspringen
die Flüsse Aso, Tenna, Ambro und Nera. Im Nationalpark
liegen der künstliche Lago di Fiastra und unter
dem Gipfel des Vettore der Lago di Pilato (1940 m.).
1800 Blumenarten sind dort vertreten, darunter Apennin-Edelweiß,
Alpenanemone, stengelloses Leimkraut, Türkenbundlilie,
Bärentraube, "ginepì" und zahlreiche
Orchideenarten. Von den Baumarten wachsen hier Flaumeiche
(Quercus pubescens), Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia),
Manna-Esche (Fraxinus ornus), Zerreiche (Quercus cerris),
Hainbuche (Carpinus betulus), Edelkastanie (Castanea
sativa), Steineiche (Quercus ilex), Buche (Fagus silvatica),
und Bergarhorn (Acer pseudoplatanus).