Trento,
Monte Bondone und Valle dell'AdigeFaedo.
Zwischen den Pinien-, Tannen-, Lärchen- und
Buchenwälder erstrecken sich Bäche, Berge
und weite Wiesen: Faedo.
Die Ortschaft erhebt sich auf halber Höhe in
der Mitte der großen Talmulde, circa 600 m
über dem Meeresspiegel. Von hier kann man einen
atemberaubenden Panoramablick genießen: vom
Berg Paganella, über Fai und die Berge von
Mezzocorona; im Hintergrund die Brenta-Dolomiten
mit dem Campanil Basso und der Cima Tosa; unten
die Rotalianaebene.
Auf dem Weg zu der antiken Ortschaft über die
gut in Stand gehaltenen Schotterstraßen sieht
man den sauber und ordentlich bepflanzten Hügel,
ein Zeichen der zähen Betriebsamkeit der Dorfbewohner;
neben den Heiligen Kapellen "i capitei"
erheben sich alte Hütten, ein poesievolles
Bild, das das unberührte Trentino widerspiegelt.
Inmitten des wundervollen Rahmens des Pinienwaldes
der Ortschaft lockt auf den Almwiesen eine Oase
seltener Ruhe. Auf dem Aussichtshügel thront
mächtig das geheimnisumwobene Castello Monreale
(erstmals urkundlich erwähnt 1100) mit seinen
antiken römischen, zimbrischen und langobardischen
Legenden, abgeschieden gelegen zwischen den Wäldern
am Fuße der nackten Felswände der Brusardi.
Die kleine würdevolle romanisch-gotische Kirche
S. Agata, circa tausend Jahre alt, heißt mit
ihrer romantischen Schönheit den Gast am Ortseingang,
einem Straßenlabyrinth mit antiken Bogengängen,
willkommen. Die Gastfreundschaft der Einheimischen
trägt dazu bei, dass in Faedo traumhafte Emotionen
so richtig ausgelebt werden können.