Pinè Hochebene und CembratalSegonzano.
Segonzano ist nicht ein Ortsname, sondern benennt
das Gebiet, das sich auf den weiten West- und Nordwesthängen
des Dosso di Segonzano und Ceramont ausdehnt, die
beiden bewaldeten Bergen, die das Cembratal vom
Pinètal trennen. Die rund fünfzehn Ortsteile
erstrecken sich oftmals in sehr unterschiedlichen
Gebieten, in der Regel jedoch auf den Ablagerungen
der zwischeneiszeitlichen Überschwemmungen:
von 100 m Höhe von Quaras, eine Hangsiedlung,
bis 500 m von Pra. Im Süden befindet sich Sevignano,
im Nordosten Gresta, Gaggio im Tal des gleichnamigen
Bachs, Valcava in dem des Rio Brusago, Quaras und
Gausaldo in dem vom Rio Regnana. All diese Ansiedlungen
entstanden entlang den traditionellen Verkehrswegen
zwischen Pinè und dem Cembratal.
Am unteren Teil des Gemeindegebiets, an den sonnigen
Hängen, die zum Avisio hin abfallen, wird Wein
angebaut. Die Industrie, der Handel, die Holzverarbeitung,
die Bildhauerei und das Kunsthandwerk sind ziemlich
gut entwickelt.
Nachdem die Straße den Rio Regnana überquert
hat, verläuft sie entlang der rechten Seite
des Tals und führt um den Hügel, auf dem
die Mariahilf Kirche steht.
Scancio erstreckt sich längs der Provinzstraße,
wo die wesentlichen Dienstleistungsstrukturen der
Gemeinde vorzufinden sind.
Unterhalb der Provinzstraße liegt Saletto,
eine kleine Votivkirche des Hl. Rocco, und Teaio.
Unterhalb, in der Nähe des Avisio, zwischen
den Weinbergen liegt Pra.
Oberhalb finden wir Sabion, Stedro und Luch, die
mit der Provinzstraße durch eine zu den Südhängen
des Dos Venticia hinaufführende Straße
verbunden sind. Von Sabion führt auch eine
Straße zur Mariahilf Wallfahrtskirche. Der
alte Teil von Stedro ist äußerst malerisch.
DIE ERDPYRAMIDEN
Die Pyramiden von Segonzano bieten mit ihren von
Blöcken umgebenen Orgelpfeifen, die turmartig
aus der dichten Vegetation herausragen, die sie
umgibt und schützt, ein atemberaubendes Bild.
RUINEN
In Segonzano finden sich noch die Ruinen der von
den Truppen Napoleons zerstörten Burg, die
in einem berühmten Gemälde Albecht Dürers
abgebildet ist. In der Nähe der Ruinen verläuft
der Europaweg E5, der auch den Ort mit den Erdpyramiden
verbindet.