Ferienregion
Toskanisches Archipel.
Die Insel Elba als größte der sieben Schwestern
des toskanischen Archipels ist heute so reich an Anreizen
für die Besucher, wie sie es einst an Eisen und
Granit war. Die Vergangenheit der Insel beruhte auf
ihren Bodenschätzen, was heute in Museen und
Ausstellungen nachgestellt wird, doch die Gegenwart
der Insel kreist vor allem um das Meer. Die Freunde
von Entdeckungsreisen können sich hier auf der
Suche nach den zahlreichen, mehr oder weniger versteckten
Buchten vergnügen und auf glitzernden Stränden
ausspannen, deren unterschiedliche Farbe von den Erzen
des jeweiligen Gebiets kündet: von tiefblauen
Steinen über rote und schwarze Strände bis
hin zum strahlenden Weiß des Strands der Argonauten,
der mythischen griechischen Reisenden. Hier gibt es
so viele einzelne Buchten, dass Sie sich jeden Tag
je nach Windrichtung eine andere aussuchen können,
mit schönen, felsigen Meeresgründen, auf
denen intensiv gefärbte Korallenalgen, Gorgonien
und Schwämme eine üppige Meeresflora bilden,
in der sich kleine Kraken, Langusten und Muränen
verstecken. Auch der Geruchssinn ist hier pausenlos
im Einsatz: die intensiven Düfte der Gewächse
des mediterranen Dickichts vermischen sich mit den
verführerischen Aromen der Spezialitäten
des Meeres und der Erde mit ihren herzhaften Gerichten
in Begleitung der roten oder weißen DOC-Weine
der Insel Elba. Es scheint fast unmöglich, dass
diese ganze Herrlichkeit doch so leicht zugänglich
ist, und zwar auf jeder Ebene, ob in Form von Camping-Plätzen
am Meer oder exklusiven Villen. Die Insel Elba ist
zugleich ein Reich des Meeres mit mehr als hundert
Küstenkilometern und ein Reich der Berge mit
dichten Wäldern und einem mehr als tausend Meter
hohen Gebirge. Die Insel ist einer jener Orte, die
nach dem ersten Kennenlernen nicht so leicht in Vergessenheit
geraten.
Die anderen, kleineren Inseln des Archipels halten
das gleiche Versprechen wie die Hauptinsel: sie sind
allesamt Orte für die Freunde des Meeres - der
größte marine Naturpark Europas - Gebiete,
in denen die Natur unumstrittene Alleinherrscherin
ist. Wie schön wäre es,von einer Insel zur
nächsten zu segeln ...
Ausgehend vom Argentario lässt sich so z. B.
die Insel Giglio anlaufen. Hier können Sie die
ganz von Natur und Stille geprägte Südhälfte
kennenlernen und einen Blick auf die lebendige Ausstrahlung
der Tourismuszentren und den Ort Giglio Castello erhaschen.
Sehenswert sind auch die Basaltfelsen in der Bucht
Cala Rossa, einer der schönsten Stellen Capraias,
einer rein vulkanischen Insel, die die nördliche
Spitze der Inselgruppe bildet und praktisch keine
Strände aufweist. Nachdem sich hier mehr als
ein Jahrhundert lang eine Strafkolonie befand, ist
die Insel heute vor allem wegen des sie umgebenden
Meeresgrundes mit unzähligen Grotten und kristallklarem
Wasser eine bekannte Attraktion für Taucher.
Dies gilt gilt auch für die Insel Pianosa, die
aus einer vollkommen ebenen Fläche von 10 km_
aus messerscharfen Felsen besteht. Die etwa Hundert
Besucher, die dieser Insel pro Tag einen Besuch abstatten,
sind meist von der undurchdringlichen Stille, der
absoluten Bewegungslosigkeit dieser Insel beeindruckt.
Die Insel Gorgona beherbergt noch heute eine Justizvollzugsanstalt
und ist deshalb nur im Rahmen organisierter Besichtigungstouren
mit Sondergenehmigung zugänglich.
Die Insel Montecristo ist dagegen ein wahres Paradies,
das vom Europarat zum biogenetischen Naturschutzgebiet
erklärt wurde und daher lediglich von Tausend
Besuchern pro Jahr zu besichtigen ist.
Giannutri, die letzte der Schwestern, bietet mit ihrem
antiken Hafen den perfekten Hintergrund für unvergessliche
Momente bei der Betrachtung der Wellen gepeitschten
Kliffe oder der Mosaike der herrlichen römischen
Villa. Kurz und gut: machen Sie die Leinen los - das
Paradies wartet auf Sie.