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und FreizeitWeinstrasse der Terre di Arezzo.
Weinstrasse der Terre di Arezzo.
Die Weinstraße TERRE DI AREZZO führt den
Weintouristen in das Herz der Toskana durch das liebliche
Land mit seinen exzellenten Weinen, seinem traditionellen
Handwerk sowie den typischen, qualitativ wertvollen,
gastronomischen und Angeboten.
Der Weg schlängelt sich ca. 200 Km lang durch
unterschiedliche Weinbaugebiete: Chianti D.O.C.G.,
Chianti Colli aretini D.O.C.G., Colli Etruria Centrale
D.O.C., Valdichiana D.O.C. und Cortona D.O.C., Vinsanto
del Chianti D.O.C. und dem Chianti Colli Aretini D.O.C..
Zu der typischen toskanischen Landschaft - Weinberge,
Oliven- und Kastanienhaine, Tabakfelder und Wälder
- gesellen sich künstlerische und archäologische
Schönheiten, die man entlang dem Weg antrifft.
Von S. Giovanni Valdarno, Geburtsort des Masaccio,
fährt man in Richtung Montevarchi, wo der eigentliche
naturalistische Rundweg von Cavriglia beginnt. Eine
unglaubliche Vielfalt an Stimmungen ist charakteristisch
für diesen Teil des Valdarno. Die Tagebauaktivitäten
haben eine löchrige Mondlandschaft mit Fördergruben
hinterlassen, und man kann sich gut den See aus dem
Pliozän mit dem Tropenwald vorstellen, der heute
noch Fossilienreste von Tigern, Hyänen und Mammuts
freigibt.
Im Umland befinden sich Weinreben auf Hangstufen
mit Steinmauern, Dörfer und Schlösser. In
der Nähe von Cavriglia liegt der Roseto Fineschi
(Rosengarten) - über 8.500 verschiedene Rosenarten
- und der Park von Cavriglia, im Herzen der Monti
Chiantigiani. Dann fährt man wieder auf die Hauptstraße
nach Mercatale Valdarno, und zwischen Weinbergen und
Bauwerken, wie z. B. dem Turm von Galatrona und der
Pieve di Petrolo, geht es weiter bis nach Bucine.
An der Abzweigung von Capannole beginnt ein anderer
Rundweg zwischen Schlössern und Olivenhainen,
der nach Pergine und Montozzi, wo aus den Jahrhunderte
alten Olivenhainen, die das Dorf umgeben, ein hervorragendes,
extrareines Olivenöl gewonnen wird, und nach
Civitella führt, von deren Felsen aus man einen
herrlichen Ausblick auf das ganze Arnotal auf der
einen Seite und auf das aretinische Valdichiana auf
der anderen Seite hat. Von der Abzweigung von Capannole
fährt man weiter in Richtung des Herzens des
Valdambra mit dem Schloß von Cennina, der antiken
Abtei di Ruoti und den auf den Hügeln emporragenden
Dörfern. Von Ambra durchquert ein weiterer Rundweg,
"la via di Montebenichi" die eindrucksvolle
Hügellandschaft mit zahlreichen Beispielen für
das dörfliche Bauwesen, die perfekt im Gebiet
integriert sind und heute von landwirtschaftlichen
Ferienbetrieben genutzt werden.
Zwischen Weinbergen und Olivenhainen befinden sich
die Pieve di S. Maria in Altaserra, das Dorf mit dem
Palazzo Stendardi oder von Capitan Goro da Montebenichi,
der unter dem Kommando von Giovanni dalle Bande Nere
(16. Jh.) diente, und der Platz mit dem kleinen, Anfang
des 20. Jh. im aragonischen Stil restaurierten Schloß.
Die Hauptstraße von Ambra nach Colonna del Grillo
weiterfahrend, führt die Weinstraße mit
ihren Rebstöcken Richtung Monte S. Savino, am
historischen Castello di Gargonza vorbei. Von Monte
San Savino dringt man zum Valdichiana bis Lucignano
vor, charakteristisch für seinen spiralförmigen
Grundriß, und dann nach Foiano: nach einem Halt
am Tempio dell'Ammannati in Pozzo della Chiana geht
es hinauf nach Cortona mit seinen etruskischen und
romanischen, archäologischen Ausgrabungen, dem
Museo dell'Accademia Etrusca und einem herrlichen
Ausblick auf das gesamte Valdichiana.
Und da sind wir auch schon im Herzen des Valdichiana
mit einer weiteren Route inmitten der ausgedehnten
Weinberge und Olivenhaine, sowie den eindrucksvollen
leopoldinischen Häusern, die von der Urbarmachung
dieses Tals durch den Großherzog Leopold berichten.
Die Staatsstraße Umbro-Casentinese weiterfahrend
kommt man durch Castiglion Fiorentino mit seinem schönen
Platz, ein Zeugnis des Genies von Sangallo, und man
erreicht Arezzo. Die mittelalterliche Stadt, umgeben
von Hügeln, bepflanzt mit Weinstöcken und
Olivenhainen, erhebt sich aus der Mitte der vier Talebenen,
die außer an aus der Landwirtschaft gewonnenen,
hochwertigen Lebensmitteln auch reich an Geschichte
und Kultur sind. Der bekannte Antiquitätenmarkt,
der jeden Monat in den Straßen der Altstadt
stattfindet, sei nicht zu vergessen. Es gibt zwei
Museen; das etruskische, das in einem olivetanischen
Kloster untergebracht ist, das über das romanische
Amphitheater ragt, und die umfangreiche, mittelalterliche
Pinakothek; zahlreich sind die künstlerischen
Monumente, von denen, um nur einige zu nennen, sich
Werke von Piero della Francesca, Giorgio Vasari und
Andrea della Robbia abheben. Von Arezzo schlängelt
sich die Provinciale dei Sette Ponti am Fuß
des Pratomagno entlang.
Die schönen Rebstöcke auf den Hangstufen
sind ein Beispiel für die perfekte Harmonie von
Mensch und Natur. Auf dem Weg kommt man nach Borro,
eine dörfliche Festung, um dann Loro Ciuffenna
zu erreichen, in dessen Nähe sich die romanische
Pfarrei von Gropina befindet. Über Castelfranco
geht es schließlich zurück nach San Giovanni
Valdarno. Weitere Hinweise erhält man im Punto
di informazione (Informationsbüro), auf der wunderschönen
Piazza Grande von Arezzo gelegen, und von den im Gebiet
verstreuten Hinweisschildern. Auf dieser Route sind
die Reichtümer des Gebietes unerschöpflich,
außerdem hat man die Gelegenheit aretinische
Weine, die Gastronomie, die Leute, die Gastfreundschaft,
die Traditionen, die Natur und die Kunst kennenzulernen,
und schon kristallisiert sich die hohe Lebensqualität
der TERRE DI AREZZO heraus.