Die Thermen in der Toskana.
Sich wohlfühlen. Fit und in Form sein. Harmonie für
Körper und Geist. Die Thermen der Toskana bedeuten
völliges Eintauchen in die Welt des Wellness, in den
Kern unseres Wesens, um verlorenes Wohlbefinden zurückzuerlangen.
Dies ist der Tourismus des neuen Jahrtausends und die Toskana verfügt über die meisten Kurorte Italiens.
Denken Sie nur an den zahlreichen Quellen mit wertvollem,
an natürlichen Elementen reichem Wasser, an den bereits
zur Zeit von Kaiser Augustus bekannten Quellen oder an denjenigen,
die die Gräfin Mathilde von Canossa bevorzugte; am
ersten Wasserlauf, in den die Heilige Katharina eintauchte
oder an den von Pirandello und Verdi besuchten Kurorten.
Natürliche Rohstoffe, heilbringendes Wasser, das nach
geduldiger, tropfenweiser Höhlung der Felsen in funkelnden
Quellen das Licht der Sonne erblickt, wo es natürliche
Becken bildet, in denen sich körperliche Form und seelisches
Gleichgewicht wiederherstellen lassen. Die Thermalorte werden
immer mehr zu den neuen Gesundheits-tempeln der Toskana,
wo die natürliche Schönheit der Umgebung durch
gepflegte touristische Einrichtungen, vitalisierende Bäche,
behagliche Grotten und wärmende Wasser-fälle ergänzt
wird. Bezaubernde Orte, an denen die Natur die Antwort auf
das menschliche Bedürfnis nach Gesundheit und Wohlbefinden
liefert.
Natur
und Parks in der Toskana.
Sanft geschwungene Hügel, das chromatische Spiel der
Felder, rustikale Bauernhöfe und Zypressen.
So hat das Bild der Landschaft der Toskana die Welt erobert.
Doch die Natur der Toskana
hat noch mehr zu bieten.
Es ist das Erstaunen über verschneite Bergspitzen,
über Teiche und Lagunen, über die mediterrane
Macchia, die bis zum Meeresrand vorrückt, über
Wälder, über ein Land, das noch von einer tausendjährigen
Mischkultur geprägt ist.
Dazu kommen die Parkanlagen und Naturreservate, in denen
nicht nur vereinzelte Oase geschützt werden, sondern
es handelt sich dabei um ein Netz, das alle die Umwelt betreffenden
Systeme der Region abdeckt: Apennin, das hügelige Hinterland,
die Feuchtzonen, die Küste.
Das System der geschützten Naturgebiete der Toskana umfasst: Nationalparks, staatliche Reservate und Seereservate,
Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, Regional- und
Provinzparks, Provinzreservate, geschützte Naturgebiete
von lokalem Interesse.
Unter Anwendung der EU-Richtlinie „Habitat“
(92/43 CEE) wurden darüber hinaus 120 Orte ausgemacht,
die von gemeinschaftlicher Bedeutung sind (pSic) und 30
Zonen mit besonderem Schutz (Zps), von denen 15 mit der
Kategorie pSic zusammenfallen. Hinzu kommen 15 Orte von
regionalem Interesse (Sir) und 7 von nationaler Bedeutung
(sin).
Die Gesamtheit dieser Gebiete ist ein wichtiger Teil des
nationalen Öko-Netzes und im gemeinschaftlichen Rahmen
sind sie Teil des europäischen Naturnetzes 2000. Unsere
fünf Naturschutzgebiete bieten eine außerordentliche
Natur- und Artenvielfalt.
Die Berge in der Toskana.
Die Berge der Toskana sind eine Reise in erstaunliche Farbenpracht,
in neue Gefühlswelten, ungeahnte Möglichkeiten.
Die Apuanischen Alpen als Anstieg zu den Kathedralen des
Marmors aber auch als Weg in das Reich der Grotten und verzauberten
Schlösser der Lunigiana. Das strahlende Weiß
der Marmorbrüche einerseits und das wilde, grüne
Tal der Garfagnana andererseits.
Wer den Ruf der Spiritualität verspürt, findet
Antwort in den heiligen Wäldern des Casentino mit seinen
Klöstern und Einsiedeleien auf einer nicht nur naturalistischen
Entdeckungsreise. Wer die Musik der Wälder liebt, wird
sich für die aristokratische, zeitlose Schönheit
des Mugello begeistern.
So mancher erliegt der Faszination des Monte Amiata in
seiner hehren Einsamkeit mit der stillen Gesellschaft zahlloser
Rehe, Hirsche und Damhirsche, oder aber dem Reiz der von
weltberühmten Weinbergen bedeckten Hänge, oder
dem der Wälder des Abetone, die sich im Winter in rasante
Abfahrten für Ski-Begeisterte verwandeln.
Unter dem Einfluss der Berge werden alle Sinne neu entdeckt.
Farben, Düfte, Geräusche, Genüsse - dem städtischen
Einerlei entrissen. Unverfälschte Erfahrungen, fast
schon vergessene Wahrnehmungen, die in den Bergen der Toskana zu neuem Leben erwachen. Ausflüge, Wanderungen, kilometerlange
Strecken für Trekking, Mountain Bike und Ski-Sport,
aber auch simple Betrachtung der Natur und absolute Ruhe.
Erfahrungen für jeden Geschmack, kleine und große
Unterfangen in der Umarmung der Natur.
Die Weinstrassen in der Toskana.
Die Weinstraßen sind Wege, die durch jene Gebiete
führen, die wie für den Weinbau und die Weinproduktion
geschaffen sind. Sie werden außer durch die Weinberge
und die Weinkeller der landwirtschaftlichen Betriebe auch
durch ihre naturalistischen, kulturellen und geschichtlichen
Reize charakterisiert, mit der Absicht, einen volkstümlichen
Wein-Tourismus anzubieten.