Siena.
Wandern in den Hüglen von Siena ist nicht nur Urlaub, sondern auch ein magisches Abenteuer.
Unbeschreiblich schön ist ein Spaziergang durch die üppigen Wälder, vorbei an antiken Landguten und lehmigen Erhöhungen.
Die Sage besagt das Senio, Sohn des Remo, die Stadt gründete. Daher erhielt die Stadt das selbe Emblem wie Rom, die stillende Wölfin.
Spaziert man durch die Gassen und Stadtvierteln, vorbei an den alten Türmen, beginnt man die Geschichte der Stadt zu begreifen und sich in sie zu verlieben.
Sie stellt eine herrliche Verbindung zwischen Meisterwerke der Vergangenheit gepaart mit einer umwerfenden Landschaft dar.
Sie umfasst drei Hügel, die voller Olivenbäume und Weinberge sind und deren Ausläufe bis hin nach Chianti reichen.
Der Chianti
Natürlich sollte man auch dem Gebiet von Chianti einen Besuch abstatten: hier gibt es nicht nur Weinberge sondern auch traumhaft schöne befestigte Dörfer (wie Castellina oder Castelnuovo). Bekannt und beliebt ist auch das Dorf Radda, welches man versteckt inmitten von üppigen Weinbergen finden kann.
Die Mondlandschaft der Crete Senesi
Lässt man die Stadt hinter sich und begibt sich in Richtung Ascino, erschließt sich für die Augen des Besuchers ein weites Panorama der typischen Landschaft der sogenannten Crete Senesi.
Die Crete sind lehmhaltige Hügel und Kuppeln, in denen durch Erosion Spalten und Furchen entstanden sind. Etwas weiter trifft man auf Ascino, das reich an mittelalterlichen Kunstschätzen ist. Hier wurde auf einem der höchsten Hügel die bekannte Abbazia di Monteoliveto Maggiore erbaut, in der man die wunderschönen Fresken über das Leben von San Benedetto finden kann. Im darauf folgenden Chianatal sollte man die Ortschaft Rapolano Terme besichtigen. Die Ortschaft ist bekannt auf Grund seiner Thermenbäder, Landsgüter und Pfarreien. Ebenfalls empfiehlt sich ein Besuch in Monteroni d´Arbia (mit einer Mühle aus dem 14 Jh.) und Giovanni d´Asso (wo man jährlich das Fest des weißen Trüffels feiert).
Das Elsatal
Fährt man entlang des sienesischen Hügellandschaft, gelangt man zu den Hügeln des Elsatals.
Das Tal unterteilt man in drei Gebiete: das Flachland, die Vorstadt und das antike historische Zentrum. Fährt man aufwärts durch üppige Weinberge, so gelangt man in das Dörfchen Gimignano, das fasziniert durch seine Geschichte, Kunst und dem urbanen Ambiente.
Auf einer Distanz von gerade mal 800 Metern ragen die 14 Wachtürme von Monteriggioni empor. Weiter unten im Tal erreicht man Poggibonsi. Das Emblem diese Dorfes ist die Fonte delle Fate (Fontäne der Feen), mit sechs doppelten Bögen welche vom Künstler Balaguno im 13 Jh. geplant wurde.
Das Merse Tal, Orcia-Tal und Chiana-Tal
Im Merse Tal kann man verlassene aber wunderschöne Orte finden. Pflicht ist es hier die Abbazia di San Galgano zu besichtigen. Diese wurde im Jahre 1218 erbaut und ist eine wichtiges Beispiel gotischer Kunst in Italien.
Auch das Chiana-Tal hat vieles zu bieten mit Ortschaften wie Chianciano Terme, Montepulciano, San Casciano dei Bagni, Sinalunga, Trequanda, Torrita di Siena und Chiusi.
Das Orcia-Tal beginnt auf den Hügeln zwischen Radicofani und Sartiano und umfasst die Ortschaften Pienza, San Quirico, Montalcino und Castiglione.
Die Küche
Die Küche Sienas verbindet natürliche Geschmacksnoten mit außergewöhnlichen Düften. Viel verwendet werden hier Fenchel, Estragon und Salate die man auf den nahegelegen Feldern erntet. Man ist hier besonders traditionsbewusst. Typische Gerichte sind die “cipollata“(Zwiebelsuppe) oder die “nana“ (Ente) . Auch das Brot aus Chianti schmeckt vorzüglich. Nicht zu vergessen sind der Schafskäse (pecorino) und die Pilzsuppe aus dem Merse –Tal. Im Elsa-Tal sind Pilzgerichte, Kaninchen und Rindsmagen typisch. Dazu trinkt man natürlich am Besten toskanischen Wein. Im Elsa-Tal werden vor allem die Weine Chianti Colli Senesi, Chianti Classico, Colli dell`Etruria Centrale, San Gimignano DOC und der Vernaccia di San Gimignano hergestellt. Im Orcia Tal wird unter anderen der weltberühmte Brunello di Montalcino angebaut.
Feste und Events
Das bekanntesete Fest hier ist das sogenannte Palio. Daneben gibt es Feste wie etwa die Giostra del Saracino in Sartino, das jährlich am 14. und 15. August stattfindet oder das Fest von Barbarossa in San Quirico d'Orcia.