Lucca.
Unter den Stadtstaaten der Toskana ist es die einzige,
die ihre Unabhängigkeit bis 1847 bewahren konnte.
Ein Zeichen, mit welcher Hartnäckigkeit die
Patrizierherrscher in Lucca die Freiheit ihrer „Civitas“
verteidigt haben, sind die dicken, intakten Stadtmauern
(XVI.-XVII. Jh.) mit einem Umfang von 4250 Metern
und mit 10 Bollwerken, einer Plattform und den noch
heute teilweise erhaltenen und restaurierten Glacis.
Im mittelalterlichen Gewebe der Stadt tauchen kunstvolle
und geschichtsträchtige Bauten aus verschiedenen
Epochen hervor, wie das römische Amphitheater,
die Basilica S.Frediano, der Platz und die Kirche
von S.Michele, der Dom von S.Martino mit dem heiligen
Gesicht und dem Grab der Ilaria del Carretto von
Jacopo della Quercia, der Torre dei Guinigi, via
Fillungo, der Palazzo Ducale an der Piazza Napoleone
sind die letzten Zeugnisse des Fürstentums
Lucca.