Pisa.
Von der kleinen Hauptstadt bis hin zur delikaten Peripherie. Pisa ist nicht nur Zentrum der Kunst und des Wissens, sondern auch der Naturschönheiten und der antiken Ortschaften.
Die Provinz Pisa weist trotz ihrer relativ geringen Ausmaße eine großen Besitz an Naturschätzen vor. Der Naturpark Migliarino-San Rossore-Massaciuccoli z.B. ertreckt sich in der Nähe der Küste und umfasst gut 10.000 ha an Wald und 14.000 ha an Weideland, Sumpfgebiet und bestelltem Land.
Die Vegetation des Parks besitzt eine große Vielfalt an mediterranen Pflanzen. Immergrüne Arten wie Kiefern, Wachholder, und Myrte findet man vor allem in der Nähe des Meeres. Weiter im Landesinneren findet man vermehrt weiße Pappeln, Ahornbäume, Eschen, Weißdörner und Lorbeerbäume. In diesen Parks leben auch wilde Tiere wie Dammhirsche, Wildschweine und Füchse.
Neben dem Park, sollte man die goldene Küste Pisas nicht verpassen. Im Glanz dieser Gegend trifft dichtes Gewebe von Kiefern, Pappeln und Eicheln auf hohe Sanddünen (teilweise bis zu 18 m hoch). Diese sind typisch für die ruhige Küste Pisas. Hier findet man die zwei Ufer Pisas, Tirrenia und Marina.
Das Pisatal unterscheidet sich von allen anderen Landschaften der Toskana durch seinen lehmhaltigen Boden und durch die von Abhängen umrundeten Erhöhungen(“Steilhänge von Volterra“). Diese Gegend ist auch für die künstlerischen Verarbeitungen von Alabaster (von den Etrruskern geerbt) und für die zwei großen Wälder Berignone-Tatti und Monterufoli, die im Schutz des Flusses Pisa gewachsen sind, bekannt .
Diese Wälder weisen beide eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt vor. Nicht weniger wichtig ist der Wald von Santa Luce und die Gegend um den Berg Monte Pisano. Vom Monte Pisano fließen Ströme in das Fontital. Dies ist bekannt aufgrund seiner Heilquellen von San Giuliano; die Hügel Pisas sind für den Weinanbau berühmt, vor allem für den Chianti DOC. Besonders geschätzt wird der Weißwein San Torpe und der Montescuaio DOC (rot oder weiß).
Die Zentren Pisas. Ein kleiner Einblick
Unter den beliebtesten Touristenzielen sind sicherlich die Termen von San Giuliano(schon seit der romanischen Zeit bekannt und beliebt vor allem bei illustren Gästen wie Lord Byron oder Percy Shelley) Uliveto und Casciana (umgeben von Olivebäumen und Weinbergen). Bekannte Ortschaften am Meer sind dagegen Marina di Pisa (mit verschiedenen Villen im liberty Stil) und Tirrenia, das an der Mündung des Arno gelegen ist und durch ein breites Sportangebot wie Golfen, Reiten, Tauchen, Segeln und vieles mehr überzeugt.
Hier findet man auch zahlreiche mittelalterliche Ortschaften wie Volterra, Castelfranco di Sotto, San Miniato oder Santa Maria al Monte. Weiters gibt es mehrere Ortschaften, die sich aufgrund von kleinen Eigenheiten von den Anderen unterscheiden. Beispiele sind Castellina Marittima (für ihren Albaster der “Bianco di Castellina“ genannt wird), Chianna (für sein schwefelhaltigen wohltuenden Wasser), Fauglia (für den geschätzten Wein, den luxuriösen Villen und der Handwerkskunst in der Verarbeitung von Holz und Stoffen), Lari (für den Anbau von Kirschen) und Riparbella (für die kulinarischen Künste, für seine Wälder, Flora und Fauna)
Gastronomie
Die Provinz ist nicht nur für seine herrliche Naturlandschaft bekannt, sondern auch für seine hervorragenden Küche. Typische Produkte sind Kastanien, Pilze, Trüffel und Mais. Erstklassig sind auch die Fleischgerichte (z.B. zermahlte Schweineleber) und die Wurtswaren (salsiccie, buristo toscano, pancetta). Dazu sollte man ein Glas Wein aus dieser Provinz genießen.
Das Angebot an Desserts stellt den Gast vor die Qual der Wahl. Auf keinen Falls sollte man es verpassen das frische Obst der jeweiligen Jahreszeit zu probieren, zu dem man einen süßen Dessertwein trinken sollte wie den Vin Santo del Chianti.