Ferienregion
Etruskische Küste.
Erfahren Sie die Etruskische Küste durch die
Leuchtkraft der Natur und ihrer Farben, die den Willkommensgruß
der kleinen, lieblichen Städte vollendet umrahmt.
Hinter Livorno - einer für toskanische Verhältnisse
ungleich offenherzigen Stadt - beginnt ein Weg ohne
den steten Blick auf die Uhr; hier ist die Zeit Ihnen
untertan.
Lassen Sie sich von der Via Aurelia führen; aber
Vorsicht! Die grüne Masse des Meeres, wild und
aufgepeitscht vor den Felsen von Calafuria, nimmt
Geist und Atem gefangen; vielleicht sollten Sie dann
und wann anhalten, um sich zu erholen..
Felsen und Sand, so stellt sich die Küste hinter
Castiglioncello dar, wo das leuchtende Grün die
Gestalt dichter Pinienwälder annimmt, die im
Sommer wertvollen Schatten spend en und in weiterer
Entfernung vom Meer zu undurchdringlichem Dickicht
werden. Die Freiheit im Leben dieser Küste, das
Fehlen jeden Drucks, allen Zwangs ist offensichtlich.
Alles ist hier möglich, dunkler Sand oder helle,
pudrige Strände, bequeme Badeanstalten mit Liegestühlen
und Sonnenschirmen oder weite, abgeschiedene Strandflächen.
Oder vielleicht bevorzugen Sie eine "Schattenreise"
mit Streifzügen zu Fuß oder hoch zu Ross
unter dem schützenden Schirm der Pinienwälder
von Vada bis nach San Vincenzo. Auch andere, der italienischen
Kunst und Kultur ebenso vertraute Bäume sind
hier anzutreffen, z. B. die "hohen, ungebeugten"
Zypressen von Carducci. Das fruchtbare Hinterland
der Küste wird Sie bestimmt in seinen Bann ziehen:
Saatland, Weinberge, Hügel und Anhöhen,
etruskische Ausgrabungen, zahllose perfekt erhaltene
Weiler - ein Reich der Stille und der Ruhe unter dem
würzigen Einfluss des nahen Meeres.
Die Gesetze der Zeit scheinen hier fast zwangsläufig
aufgehoben, als würden diese Orte nichts Anderes
kennen, so unbekannt sind hier alle Exzesse, so wirkungslos
alle Beeinflussungen von außen - eine Welt in
greifbarer Nähe und unendlicher Ferne.
Vielleicht liegt hierin das Erbe der magischen Ureinwohner
dieser Gegend, der Rasenna, der Etrusker eben, eines
allseits gefürchteten, geachteten Volkes, dessen
Hauptinteressen dem Handel und der Lebensfreude galten
und dass an dieser Küste mit Populonia am Golf
von Baratti seine einzige Stadt am Meer errichtete.
Die dortige Nekropole kündet von den Wünschen
und den Geheimnissen dieses mysteriösen Volkes.
Zahlreiche Schätze werden hier mit unglaublicher
Schlichtheit dargeboten, ohne Marktschreierei,
ohne Sonderangebote zur Erhöhung des Anreizes.
Natürlich ist das auch schlichtweg unnötig.
Es ist alles eine Frage der Großzügigkeit,
des spontanen Wachstums, so freigiebig ist die Erde
hier mit ihren Früchten. Fügt man nun noch
die Küche hinzu, so fühlt man sich wie im
siebten Himmel.
Gerichte des Meeres wie der Fischeintopf Cacciucco
oder der Erde wie die Gemüsesuppen und nicht
zuletzt der Wein, der hier exzellente Güte erreicht,
bedürfen keiner Anpreisung.
Machen Sie sich auf den Weg: die etruskische Küche
und ihre Küste warten bereits auf Sie.