Elba,Toskanisches Archipel.
Das Gebiet umfasst die Inseln Elba und Capraia,
die Hauptattraktion ist das Meer.
Die Insel Elba hat eine Oberfläche von 223,5
Km2 und 147 Km Küste, die sehr gezackt ist
und mit Vorsprüngen und tiefen Einbuchtungen
versehen ist. Die Strände sind unterschiedlicher
Natur: Sand, Klippen, Kies, etc. Die Temperatur
ist mild mit einem Jahresdurchschnitt von 15,7°
und Höchstwerten von 24,3° und Tiefstwerten
von 9,7°.
Auf Elba sind eine wuchernde mediterane Vegetation
und wunderbare Landschaften - darunter auch bergige,
die zur Gruppe des Monte Capanne (1019 m) gehören
- anzutreffen. Der Reichtum an Mineralien, die man
im Mineralienmuseum in Rio Marina und in Rio nell’Elba
bewundern kann, haben Elba schon in antiker Zeit
berühmt gemacht.
Die Insel stand zuerst unter der Herrschaft Liguriens,
dann der Griechen und Etrusker; jahrhundertelang
blieb sie römisch. Im Mittelalter gelangte
die Insel an die Pisaner und nach vielen anderen
Herrschaften an die Medici: Cosimo I. gründete
1548 Portoferraio, welches sich zu jener Zeit Cosmopoli
nannte. Auch die Engländer, Franzosen und Spanier
besetzten die Insel. Vom 3. Mai 1814 bis zum 23
Februar 1815 war sie Herrschaftsgebiet und Residenz
Napoleon Bonapartes. Die rasche Abfolge dieser beherrschenden
Kulturen hat interessante und auch bedeutende Spuren
und Bauten an einigen Orten der Insel hinterlassen.
So bewahrt sie ein kulturelles Erbe, das das touristische
Angebot um originelle und vielseitige Themen bereichert.
Neben Portoferraio besteht die Möglichkeit
in Campo nell’Elba, Marciana Marina, Porto
Azzuro und Rio Marina zu ankern. Zahlreiche Möglichkeiten
zum Unterwasserfischen und für den Segelsport
sind vorhanden. Die verschiedenen Zentren der Insel
sind mit dem Autobus zu erreichen. In Marina di
Campo gibt es einen kleinen Flughafen, der für
den internationalen Touristenverkehr für Flugzeuge
bis 6 Tonnen zugelassen ist (die Piste ist 1185
Meter lang).
Die Insel Capraia ist die drittgrößte
des toskanischen Archipels und hat eine Oberfläche
von 19 km2.
Es ist die einzige Insel vulkanischen Ursprungs.
Sie ist bergig mit einem Bergrücken mit einer
Höhe von 300/400 m, der zwei unterschiedliche
Seiten teilt: eine, die reich an Grotten und Schluchten
ist, während die andere sanfter abfällt
und Täler formt, in denen kleine Wasserläufe
fließen, die sogenannten „vadi“.
Auf 321 Metern Höhe befindet sich in der Mitte
des Hügelrückens ein Vulkansee „Lo
Stagnone“. Der bewohnte Teil der Insel wird
von der Hafenbucht und dem Vorgebirge umrahmt. Die
Attraktivität der Insel liegt hauptsächlich
im Bereich der Natur, die dort wirklich von seltener
Schönheit ist. Die umgebenden Meeresgründe
sind reich an Fischen.