MessinaNaso.
Mittelalterlichen Ursprungs, gehörte es verschiedenen
Lehnsherren an, unter anderen den Alagona zwischen
1220 und 1401, den Cardona und den Ventimiglia, die
davon seit 1575 Grafen waren.
Sehenswertes. Die barocke Kirche Salvatore am
Ortseingang besitzt ein Triptychon aus Marmor des
15. Jhs., das verschiedene Heiligenfiguren abbildet,
sowie ein Gemälde des Heiligen Johannes in der
Wüste von Gaspare Camarda, datiert 1626.
Die Pfarrkirche, den Heiligen Philipp und Jakobus
geweiht, ist unter anderen mit einer prunkvollen Kapelle
voller Flachreliefs und buntem Marmor geschmückt,
sowie einer Gaginischen Madonna mit dem Kind.
Die Kirche Santa Maria del Gesù aus dem 15.
Jh. beherbergt unter verschiedenen anderen Kunstwerken
das Grabmal Artale Cardonas und die Gräber einiger
Lehnsherren des Ortes. Diese Kirche liegt auf einer
Anhöhe, die sich mittlerweile nahe der Ortschaft
befindet. Sie war Teil des Konvikts der Padri Minori
Osservanti, von dem nur noch wenig übrig ist.
Das Städtchen Naso macht sich außer seinem
künstlerischen Erbe touristisch das naheliegende
Tyrrhenische Meer und das 12 km entfernte Capo d'Orlando
zunutze und auch die in angenehmer Höhe liegenden
sanften Hügel des Nebrodischen Gebirges, die
Möglichkeit eindrucksvoller Ausflüge in
die Dörfer und Wälder bieten.