MessinaFilicudi.
Die Insel ist oval und schließt mit einem Halbinselchen
Capo Graziano ab, auch es ein Ergebnis
des mittlerweile "beruhigten" Vulkanismus.
Die drei Gipfel der Insel heißen Fossa
dei Felci, der Höchste, die Montagnola
und der Terrione, einst Vulkane.
Der Rest der Insel ist fast gänzlich gebirgig,
so daß die Küsten steil erscheinen und
eingeschnitten von abschüssigem Gelände
sowie senkrecht aufragenden Felsblöcken.
Die Landschaft ist besonders eindrucksvoll. Wenn man
die Insel umschifft, kann man interessante Grotten
besichtigen: die Maccatore oder Perciato-Grotte
ist die berühmteste, dann die Grotte
Bue Marino, zu der man über einen relativ
breiten Durchgang gelangt; der Ortistzauberhaft wegen
der Brechung des Lichts, der Wasserspiele und des
unendlichen Friedens, den man dort genießt.
Das Halbinselchen Capo Graziano bietet
dem Besucher über die Attraktion der Natur hinaus
interessante Zeugnisse der Zivilisation. Hier wurde
ein Dorf aus der Bronzezeit ausgegraben.
Das die Insel umgebende Meer ist reich an Fischen
und Meeresvegetation, es erheben sich Felsen von großer
Schönheit und Eindruckskraft: der Mitra,
der Notaro und der Montenossari,
unter allen hebt sich der Canna-Felsen
hervor, der mit seinen steilen Formen 71 maus dem
Meer hervorragt.