CataniaAci Sant'Antonio.
Ort mittelalterlichen Ursprungs, der schwerstens von
den Ätnaausbrüchen der Jahre 1169, 1329
und 1408 betroffen war. Er wurde rings um die Kirche
Sant'Antonio Abbate wieder aufgebaut, 1672 zum Fürstentum
erhoben und von den Riggio di Campofiorito erworben.
Beim Erdbeben von 1693 wurde der Ort erneut zerstört,
jedoch sofort danach mit Hilfe einer ansehnlichen
profanen und kirchlichen Architektur wieder aufgebaut,
die im Zusammenhang einer neuen gestalterischen städtischen
Ordnung steht, nur um den Gemeinden des angrenzenden
Gebiets überlegen zu sein.
Sehenswertes.
Der Dom Sant'Antonio Abbate ist ein Bauwerk des 18.
Jhs. von respektablem Umfang, mit einer Kalksteinfassade,
die Säulen und Gebälk, runde Bildwerke und
Bögen aufweist und den zentrischen Glockenturm.
Im Innern sind Fresken von Pietro Paolo Vasta (1753)
zu sehen und ein Bild Sant'Antonio Abbate von Michele
Panebianco aus dem 19. Jh.
Die Kirche San Michele rühmt sich der Gemälde
eines anderen Vasta aus dem 18. Jh., dem Sohn des
Ersteren, namens Alessandro.
Der Palazzo Riggio ist der Bühnenhintergrund,
den man vom Corso Vittorio Emanuele aus genießt:
die Eingangshalle wird diese kleine Stadt der Erinnerung
einprägen. Sie besitzt noch einen anderen Vorzug:
den sizilianischen Karren, der das Symbol des volkstümlichen
Sizilien ist und der hier mit großer Passion
hergestellt wird.