AgrigentoPalma di Montechiaro.
Der Name der Stadt stammt von dem Tor ihrem heutigen
Standort liegenden .Hügel (auf dem das Chiaromonte-Katell
emporragt) und der Palme, dem Symbol des Ruhmes im
Wappen der Familie De Caro, der Feudalbesitz im 5.
Jh. gehörte.
Die heutige Stadt wurde 1637 von Carlo Tomasi e De
Caro im Feudalbesitz der Montechiaro gegründet,
der bis 1812 den Tomasi di Lampedusa gehörte
(hier liegen wohl auch viele Orte und Plätze,
die in dem Roman "Der Leopard" von Giuseppe
Tomasi de Lampedusa beschrieben werden).
Sehenswertes. An der Spitze eines breiten Treppenaufgangs
liegt an der szenographischen Piazza Santa Rosalia
die barocke Pfarrkirche mit zwei Zwillingskampanilen
von dem Architekten Angelo Italia. Im Inneren der
Kirche sind Gemälde des örtlichen Malers
Domenico Provenzani und der Sarkophag des Astronoms
Giovanni Battista Odierna (1579-1660).
Gegenüber der Villa Comunale erhebt sich majestätisch
der Palazzo Ducale der Fürsten von Lampedusa
aus dem 17. Jh.
An der Piazza Domenico Provenzani steht die barocke
SS. Rosario-Kirche mit einer Fassade aus dem 19. Jh.
und neben ihr das Benediktinerkloster.
An den Hängen des kleinen, Kalvarienberg genannten
Hügels, der etwa 1 km außerhalb des Ortes
liegt, ist die Zubia-Grotte mit Funden aus dem Neolithikum
und der Kupferzeit.
Im Gebiet dieser Gemeinde, zu der Grotta Zubbia, Castellaccio,
Piana del Vento, Pianocittà gehören, gibt
es interessante Überreste von frühgeschichtlichen
und hellenistischen Siedlungen.
Eine Straße, die Staatsstraße 115 kreuzt,
führt zu dem etwa 2 km entfernten Montechiaro-Kastell,
das wahrscheinlich von Friedrich II. Chiaromonte im
14. Jh. erbaut wurde und in der Folge-zeit starke
Veränderungen erfahren hat.