Olbia-Tempio.
Die landschaftliche Schönheit, die unberührte
Natur und die Geschichte dieser erst seit kurzem
bestehenden Provinz, ziehen den Urlauber sofort
in ihren Bann und ermöglichen einen erholsamen
und ruhigen Aufenthalt. Hier kann man im grün
schimmernden Meer von Maddalena schwimmen, in die
vornehme Atmosphäre der Smeralda-Küste
eintauchen, die antiken Traditionen von Santa Teresa
di Gallura kennen lernen und die zahlreichen archäologischen
Stätten besichtigen. Olbia-Tempio hat Einiges
zu bieten und kann immer wieder aufs Neue faszinieren.
Die zahlreichen Schätze der Provinz
Die Provinz wurde zwar erst vor kurzem gegründet,
war aber schon immer ein wahres Urlaubsparadies.
Das gesamte Gebiet von Olbia-Tempio steht für
einen Qualitätstourismus, der zauberhafte Strände
bietet, die vom archäologischen Standpunkt
aus betrachtet, von großer Bedeutung sind.
Die Provinz setzt sich aus 26 Gemeinden zusammen
(wie Maddalena, Santo Stefano, Tempio, Olbia, Capo
Testa, Porto Cervo) und bietet ein vielfältiges
Unterhaltungsprogramm, das von interessanten Ausflügen,
über sportliche Aktivitäten, bis hin zu
romantischen Abendessen bei Kerzenschein reicht.
Zudem kann die Provinz erstklassige Hotelanlagen
bieten.
Olbia-Tempio ist eine Provinz der tausend Gesichter
und fasziniert immer wieder aufs Neue. Zudem liegt
Olbia-Tempio am berühmtesten Küstenabschnitt
von Sardinien. In östlicher Richtung trifft
man auf die Bucht Cala dei Corsari, wo sich antike
Granitsäulen befinden. Unweit der Bucht liegt
die kleine Ortschaft Santa Teresa di Gallura und
der gleichnamige Hafen, der jedes Jahr zahlreiche
Boote und Fähren beherbergt, die unterwegs
nach Korsika sind. Im Zentrum des Gebiets von Gallura
befindet sich die Ortschaft Tempio, die eine abwechslungsreiche
Landschaft, bestehend aus unzähligen kleine
Seen und Quellen, aufweist. Wieder zurück im
Küstengebiet erstrecken sich gleich nach Santa
Teresa die 23 Inseln von Maddalena, die allein schon
aufgrund ihrer wunderschönen Meerestiefen einen
Besuch wert sind. Caprera, La Maddalena, der Strand
von Budelli, Santo Stefano, Razzoli und Santa Maria
sind allesamt Teil des Nationalparks und liefern
unvergessliche Eindrücke. Weiter in Richtung
Süden, gleich nach dem Golf von Arzachena,
gelangt man zur bezaubernden Smeralda-Küste.
Hier nimmt man sofort die einzigartige Atmosphäre
wahr, die entlang dieses Küstenabschnitts vorherrscht.
In Porto Cervo, dem exklusiven Treffpunkt der Highsociety,
liegen prächtige Yachten im Hafenbecken. Die
Smeralda-Küste endet gleich hinter Liscia Ruja,
einem Strandabschnitt der mit Vorliebe von Jugendlichen
aufgesucht wird. Ganz in der Nähe liegt der
Ort Porto Rotondo, der zu einem Spaziergang durch
die engen Gässchen einlädt. Vorbei am
Kap Figari, erreicht man den Golf von Olbia, der
einen bedeutenden Anlegehafen, sowie eine wichtige
Schiffsstraße darstellt. Ganz in der Nähe
befindet sich die Insel San Teodoro, die herrlich
weiße Sandstrände aufweist, wie den berühmten
Strand La Cinta.
Freizeit
Langeweile kommt hier bestimmt keine auf. Olbia-Tempio
bietet ein abwechslungsreiches Programm mit den
Schwerpunkten Natur, Meer und Unterhaltung. Entlang
der Küste oder auf den nahe gelegenen, kleinen
Inseln kann man die verschiedensten Sportarten ausüben
und Ausflüge zu Fuß oder mit dem Mountainbike
unternehmen. Die Meerestiefen von Maddalena laden
zu erlebnisreichen Tauchgängen ein. Aber das
ist noch lange nicht alles. Im Gebiet von Gallura
und Arzachena beeindrucken die archäologischen
Zeugnisse der Nuraghenkultur. Hier trifft man auf
die spektakulären „Tombe dei Giganti“
– charakteristische Grabstätten. Auch
Kulturliebhaber kommen auf ihre Rechnung. Hier gibt
es zahlreiche Museen, darunter das geologisch-mineralogische
Museum der Insel Caprera und das ethnografisch-paläontologische
Museum von Arzachena.
Veranstaltungen
Man kann hier an zahlreichen folkloristischen Veranstaltungen
teilnehmen. Besonders faszinierend gestaltet sich
das Fest zu Ehren der Hl. Jungfrau in Golfo Aranci,
das sich aus einer Prozession am Meer und anschließendem
musikalischem und kulturellem Unterhaltungsprogramm
zusammensetzt. Auf der Piazza der Ortschaft wird
zudem das Volksfest veranstaltet, das im Zeichen
des Fisches steht. Im Hafen von Palau wird Mitte
August der Jahrestag von Raphael Neville, dem Gründer
von Porto Rafael, gefeiert.
Die Küche
Die Küche zeichnet sich vor allem durch schmackhafte
Fischgerichte aus. Unter den Meeresfrüchten
sticht die Meerzitrone von Maddalena (eine Krabbenart)
hervor, die auch „carnummu“ genannt
wird. Ein weiteres typisches Gericht ist „l’azziminu“
– eine Fischsuppe, die mit Seeskorpionen zubereitet
wird, und die die Fischer einst in Muscheln, den
so genannten „tegghje“ servierten. Wahre
Gaumenfreuden stellen aber auch die Mischmuscheln
dar, die auf die verschiedensten Arten zubereitet
werden. Im Landesinneren werden hingegen so typische
Gerichte wie „zuppa quata“ serviert
– Suppe mit Grießbrot, frischem Schafskäse,
Fleischbrühe und gehackter Petersilie. Zu den
typischen Weinsorten von Nord-Sardinien gehört
der Fermentino mit intensivem und gehaltvollem Bouquet.
Diesem Wein ist auch ein Fest gewidmet, auf dem
natürlich die Verkostung des Fermentinos und
der typischen Gerichte im Vordergrund steht.