Viele Ortschaften in Piemont scheinen in eine magische
Atmosphäre getaucht, aber bei Stresa scheint
es noch mehr als das zu sein. Dem hier zum ersten
Mal ankommenden Reisenden bietet sich ein überwältigender
Anblick: der Lago Maggiore, eingefasst von Palmen,
Gartenanlagen voller Blumen und Fassaden eleganter
Hotels und die wie durch Magie aus dem Wasser herausragenden
malerischen Borromee-Inseln. All das wird bereits
im neunzehnten Jahrhundert die ersten Touristen
aus England fasziniert haben, bevor Stresa mit der
Zeit ein bevorzugtes Ziel des internationalen Tourismus
geworden ist. Kunst und Natur verschmelzen hier
auf beeindruckende Art; als Beispiel sei hier die
Villa Pallavicino aus dem neunzehnten Jahrhundert
genannt, erbaut in spätneuklassischem Stil
liegt sie inmitten eines großen Parks voller
Blumen und über hundert Jahre alter Bäume
und ist heute ein origineller zoologischer Garten.
Von Stresa aus kann man einen Ausflug mit dem Schiff
zum Archipel der Borromee-Inseln (Isola Bella, Isola
Madre, Isola dei Pescatori) machen oder mit der
Seilbahn zu den Skipisten des Mottarone fahren,
um sich wie auf einer natürlichen Terasse mit
schönem Weitblick in die Gegend Piemonts zu
fühlen.