Volkssport.
Piemont ist schon immer eine Sportregion gewesen.
Dank der Traditionen in der Region, die die ersten
italienischen Vereine hervorgebracht hat und auch
dank einiger „armer aber schöner“
Einzelsportler wie Fausto Coppi. Selbst in den kleinsten
piemontesischen Dörfern findet man heute Sportvereine,
die soziale und erzieherische Funktionen übernehmen
und für den Nachwuchs an Champions für
die Zukunft sorgen.
Die Aufmerksamkeit, die internationale
Sportereignisse wie der Marathonlauf von Turin oder
das internationale Leichtathletikmeeting „Primo
Nebiolo“, ein Teil des Gran Prix II, bekommen,
ist auch eine Anerkennung für die von den einzelnen
Vereinen in der Region geleistete Arbeit. In Piemont
befindet sich die Wiege des Fechtsports, eine Sportart
in der piemontesische Sportler mit olympischem Gold
ausgezeichnet wurden. Das erste italienische Eishockeyspiel
wurde 1910 in Turin ausgetragen. Dieser schnelle,
harte und begeisternde Sport wird bei den Winterspielen
2006 im neuen Palazzetto dello Sport, entworfen
von Arata Isozaki, zu sehen sein. Aber selbst wenn
das Herz der Piemontesen weiterhin für den
AC Turin und Juventus Turin schlägt, sind die
beiden Mannschaften nur die Spitze eines Eisbergs
von fast tausend Vereinen in der Region. Neben dem
Fußball ist es anderen Sportarten gelungen,
sich erfolgreich durchzusetzen. Besonders in der
Provinz haben die Vereine vorbildliche Lösungen
gefunden und bekommen bei der jungen Generation
immer mehr Zuspruch: so z.B. Baseball in Avigliana
und Novara, Basketball in Biella und Volleyball
in Novara und Cuneo.