Sport
im FreienBergsteigen.
Obwohl die Berge schon immer eine Konstante im Leben
der Piemontesen waren, sind die höchsten Gipfel
dieses 500 km langen Alpenabschnitts über Jahrhunderte
hinweg praktisch nie angegangen worden. Mit dem
Aufkommen des Bergsteigens im 19. Jahrhunderts wurden
diese Gipfel zu Wunschobjekten des gesamten europäischen
Bürgertums, das mithilfe von örtlichen
Bergführern einer nach dem anderen erobert
wurde und damit zur Verbreitung dieses Sports beitrug.
Noch heute zählen die piemontesischen Alpen
zu einem der eindrucksvollsten Schauplätze
für die Liebhaber des Bergsteigens, sowohl
wegen der hohen Zahl an Bergen über 3.000 Metern
als auch wegen der Großartigkeit und des großen
Umfangs an unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen,
die man auf den verschiedenen Wegen zwischen Eis
und Fels antreffen kann.
Die bekanntesten Bergmassive sind die Argentera
in den Seealpen, der Monviso mit seinem unverwechselbaren
zweispitzigen Gipfel in den Kottischen Alpe, der
Rocciamelone und der Gran Paradiso in den Grajischen
Alpen und der Monte Rosa in den Walliser Alpen mit
seinen 14 Bergspitzen, die 4.000 Meter überragen.