Luftsport.
Es heißt, dass die Geburtsstunde des Bungee
Jumping 1500 Jahre zurückreicht, als sich auf
den Neuen Hebriden in Ozeanien ein Frau in die Tiefe
stürzte, um sich so den gewalttätigen
Zuwendungen ihres Ehemannes zu entziehen. Von da
an wurde die Praxis, an einer Liane oder elastischen
Leine hängend sich aus der Höhe nach unten
zu stürzen, bei einigen lokalen Stämmen
zu einem obligatorischen Initiationsritus. In der
westlichen Welt handelt sich hingegen um eine unter
den Liebhabern des Extremsports und des Abenteuers
besonders in Mode gekommene Freizeitaktivität.
1993 ist in der Nähe von Biella das erste Bungee-Center
Italiens entstanden, ein Kultort für Springer
aus ganz Italien, wo man über ein Sprunggebiet
verfügt, das wegen seiner Höhe allseits
geschätzt wird.
Piemont gilt für die Liebhaber
der Luftsportsarten als ausgesprochen gut erschlossen
und ausgestattet. Neben den kleinen Flughäfen
und den zahlreichen Feldern, wo man Flugtechniken
erlernen kann, gibt es noch wichtige Fallschirmspringzentren.
Während Leonardo da Vinci die Gesetze der Gravitation
herausforderte, indem er Flugmaschinen entwarf,
gibt es heute Personen, die Bretter entwickeln,
mit denen man mit den Himmel mit den spektakulären
Figuren des Skysurfing durchpflügen kann. Andere
lieben es, sich ins Leere fallen zu lassen, andere
wiederum praktizieren das Paragliding, um so die
Landschaft bewundern zu können.