CuneoGovone.
Das Schloss von Govone gehört zu den im weltweitem
Verzeichnis der artistischen und kulturellen Vermögensgüter,
die unter dem Schutz der Unesco stehen, eingetragenen
savoyischen Wohnstätten. Die von Giuseppe Roberto
Solaro gewünschte architektonische Struktur
stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert; ihre südliche
Fassade wurde vom Architekt Guarino Gaurini, die
nördliche dagegen vom Architekt Benedetto Alfieri
realisiert. Ende des achtzehnten Jahrhunderts ging
die Wohnstätte zu den Savoyias über und
wurde einer vom König von Sardinien, Carlo
Felice di Savoia und seiner Gattin Maria Cristina
di Savoia der beliebteste sommerlichen Urlaubsorte.
Von großer bühnenbildnerischen Wirkung
ist auch der Park um die savoyische Wohnstätte
herum, wo im Sommer das Blau und das Hellblau der
Traubenhyazinthen und der blau-violetten Immergrünpflanzen,
sowie das Rot der Tulpen herrschen. Diesen letzten
wird die Veranstaltung „Tulpen am Hof“
gewidmet. Dieses Dorf, das an der Grenze zwischen
Roero und Monferrato liegt, ist auch für seine
Produktion von namhaften Weinen, wie Barbera, Nebbiolo,
Arneis und Bonarda berühmt.