CuneoCeva.
Die Stadt war schon immer eine Durchfahrt für
den Verkehr, die die Ligurische Küste im Westen
mit dem Südpiemont verbindet. Aus diesem Grund
war sie auch für lange Zeit eine militärische
Festung gegen die einfallenden Feinde, die von den
Alpen herunter kamen. Von den mächtigen Stadtmauern
und der Festung aus dem sechzehnten Jahrhundert
sind leider nur noch ein paar Ruinen übrig
geblieben. Ceva erinnert aber noch an ihre Geschichte
mit den Laubengängen in der Altstadt, mit ihren
engen Straßen und den anliegenden Häusern.
Auf einem von den Gewässern der Flüsse
Tanaro und Cevetta bespülter Anhöhe erhebt
sich das Schloss Castello Pallavicino (XVI Jahrhundert),
Wohnstätte der gleichnamigen Adelsfamilie.
Außer dem zwar in der ersten Hälfte des
siebzehnten Jahrhunderts begonnenen, aber erst in
neunzehnten Jahrhundert beendeten Dom ist auch die
Kirche der Erzbrüderschaft von Santa Maria
und Santa Caterina, ein Projekt aus dem achtzehnten
Jahrhundert von Guarino Guarini und von Francesco
Gallo beendet, ein Besuch wert, sowie das Stadttheater
Carlo Marenco, das 1861 eingeweiht wurde. Jeden
dritten Septembermonat findet in Cerva die Pilzausstellung
statt, eine weltweit wichtige pilzkundige Veranstaltung,
die ihre Scheinwerfer auf ein charakteristisches
Produkt aus dieser Erde, zusammen mit dem weißen
Trüffel und der Kalbszucht von hiesiger Rasse
wirft.