Isole
Borromee (Borromäische Inseln).
Die drei Inseln dominieren die Seemitte und gehören
zu den beliebtesten Ausflugszielen.
Isola Bella ist von Stresa die nächste und meistbesuchte.
Im 17. Jh. errichtete hier die Barrameo-Familie auf der
damals kahlen Insel einen Palast mit prachtvollen Gartenanlagen.
Die zahlreichen Säle und Wandelhallen sind aufwändig
eingerichtet und bergen barocken Prunk vom Feinsten, im
Untergeschoß gibt es sogar einige künstliche
Grotten. Die üppigen gärten sind mit Statuen und
Brunnen in zehn Terrassen übereinander angelegt. An
der Spitze ein reich verzierter Steinbau mit Grotten Muscheln
und bizarr-kitschigen Plastiken.
Die Isola die Pescatori besitzt ein idyllisches Fischerdorf,
das allerdings die Grenze zum Kitsch bereits überschritten
hat. Die engen Gassen sind voller Souvenirshops, Snackbars,
Cafès und Restaurants.
Die Isola Madre liegt weit draußen im See und ist
die größte und ruhigste der drei Inseln. Auch
hier befindet sich ein Palazzo Borromeo, der zahlreiche
Portraits der Borromeo-Familie, eine Keramikausstellung
und eine große Marionettensammlung besitzt. Er ist
umgeben von einem prächtigen Garten, in dem weiße
Pfauen, Papageien und Fasane leben.
Lago
di Mergozzo.
Der Lago di Mergozzo befindet sich etwa 1 km landeinwärts
und ist ein kleiner, ruhiger Badesee. Der Ort Mergozzo besteht
aus hübschen bunten Fassaden um den geschwungenen Hafen
und einem viel besuchten Strandbad.