Der Tourismus der Region deckt Kultur, Architektur, Handel
und Önogastronomie ab. Wer die Wahl hat, hat die
Qual. Besuchen Sie beispielsweise in Mailand die Chiesa
di Santa Maria delle Grazie, in der sich das "Letzte
Abendmahl" von Leonardo da Vinci befindet, oder machen
Sie einen Einkaufsbummel auf der Via Montenapoleone; auch
ein Besuch des Parco Lombardo della Valle del Ticino,
dem ältesten Regionalpark Italiens, zwischen dem
Lago Maggiore und dem Po, lohnt sich; Ausflüge können
zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der Kutsche oder zu
Pferd unternommen werden. Diese Region der Po-Ebene verfügt
über eine besonders große Artenvielfalt, darunter
einige Tiere, die vielerorts bereits ausgestorben sind.
Wölfe, Wiesel, Dachse, Iltisse und seit jüngster
Zeit sogar Rehe und Wildschweine. In den Wäldern
finden sich auch viele Eichhörnchen und Siebenschläfer.
Liebhaber der Ornithologie können über 246 verschiedene
Arten beobachten, insbesondere verschiedene Reiher-Arten,
wie Seidenreiher, Purpurreiher, Graureiher und Nachtreiher.
Aufgrund ihrer geografischen Anordnung verfügen die
Naturparks über verschiedene Ökosysteme, Vegetationszonen
und besondere Tiere und Pflanzen. Das landwirtschaftliche
Bild der Region ist von Sonnenblumen- und Rapsfeldern
geprägt, die im Frühling das Land in tiefes
Gelb tauchen, das früher hauptsächlich durch
Grün dominiert wurde. Schließlich bestimmen
Burgen und Beobachtungstürme zusammen mit ursprünglichen
Klöstern das Landschaftsbild, die vor allem im Valle
del Ticino von religiöser Präsenz zeugen. Aus
den vielen Burgen auf dem Gelände der Nationalparks
heben sich vor allem die Burgen von Vigevano, Somma Lombardo und Pavia hervor.