Valli
Trebbia und AntolaRondanina.
Dies ist eine der kleinsten Gemeinden Liguriens.
Rondanina befindet sich bereits auf der nördlichen
Seite des Apennins, die der Poebene zugeneigt ist,
zwischen dem Fluß Cassingheno und dem linken
Lauf des Flusses Brugneto, der in den Trebbia mündet.
Das Gemeindegebiet liegt zum Großteil im Naturpark
des Antola. Bereits ein Lehen der Fieschi, fiel
das Gebiet im 18. Jahrhundert an die Republik von
Genua und geriet dann schließlich unter die
Herrschaft von Bobbio. Bis zum Jahre 1923 war dies
noch ein Teil der Provinz von Pavia. Im Mittelalter
hatte der Ort eine gewisse Bedeutung als Zwischenetappe
für die "Salari", die Salzträger
aus Ligurien oder für die "Granari",
die Kornträger aus der Poebene. In Rondanina
befindet sich die älteste Kirche des Trebbiatals,
die Ende des 13. Jahrhunderts erbaut wurde und dem
heiligen Nicola geweiht ist. In den umliegenden
Kastanien- und Buchenwälder sowie auf den kleinen
Hochflächen vom 770 m hoch gelegenen Brugnetosee
bis hinauf zum 1338 m hohen Bric Rondanina findet
man viele kleine und versteckt liegende Weiler.
Dies sind heute alles Orte, die nur in der Sommersaison
bewohnt sind. Von hier aus kann man viele Wanderungen
unternehmen, angefangen beim Panoramaweg rund um
Brugnetosee mit mehreren Rastplätzen im Wald
oder auch von Retezzo über die Berghütte
und Gaststätte Casa del Romano bis hinauf zum
Monte Antola (außerhalb des Gemeindegebietes).
In Rondanina wird zur Zeit das Naturwissenschaftliche
Museum des Naturparks Antola mit einem Informationszentrum
für die Besucher des Naturparks sowie Übernachtungsmöglichkeiten
für Wanderer eingerichtet. In den Trattorie
und Berghütten gibt es gastronomische Spezialitäten
wie Wildschweinbraten, Hasenbraten und Kaninchen.