Valli
del genovesatoIsola
del Cantone.
Vom Fluß Scrivia in zweigeteilt in die Orte
Isola und Cantone ist dies der letzte Ort Liguriens
vor dem Piemont.
Die Stadtarchitektur von Isola del Cantone ist sehr
geradlinig und verläuft entlang der Flußes
Scrivia. Durch den Ort verläuft die Staatsstraße
sowie die Eisenbahn, und den Rahmen dafür bietet
der dichte Wald rund um den Ort. In Richtung des
Weiler von Pietrabissara schließt sich das
Scriviatal und wird von Bergen abgeschlossen. Auf
diesen Graten befinden sich die bäuerlichen
Ortschaften von Montessoro, Montecanne und Marmassana
(erbaut im Mittelalter rund um die Burgen, welche
die Täler des Vobbia und Borbera kontrollierten)
mit einem herrlichen Panorama auf die umliegende
Landschaft. In Pietrabissara im Palazzo Spinola
aus dem 17. Jahrhundert befindet sich die Akademie
Olubrense (abgeleitet vom lateinischen Namen des
Scrivia, Olubria), ein wichtiges Zentrum für
die lokale Geschichtsforschung und kirchliche Studien.
Erwähnt werden muß die bekannte Kirche
San Michele Arcangelo in Isola del Cantone, die
unter der Herrschaft des Benediktinerklosters von
San Michele della Chiusa im Susatal errichtet wurde.
Hier befindet sich ein sehr schönes Kruzifix
aus der Genueser Schule des siebzehnten Jahrhunderts.
Im Ort selbst befindet sich auch die Burg Spinola-Mignacco
(1200), die perfekt erhalten ist und einen Teil
des Heimatmuseums des oberen Scriviatals beherbergt.
Auf dem Gemeindegebiet von Isola gibt es zahlreiche
archäologische Ausgrabungen aus der Neusteinzeit,
der späten Römerzeit und dem Mittelalter.
Auf Grund von römischen Münzen aus den
ersten Jahrhunderten v.Chr. wird angenommen, daß
die Via Postumia Posteriore über Isola nach
Libarna verlief. Ein anderes Beispiel von industrieller
Archäologie aus dem neunzehnten Jahrhundert
sind die Kalköfen von Creverina, einem Ort
entlang der Staatsstraße von Isola nach Ronco.
Der Fluß dieses kleinen Tales heißt
ebenfalls Creverina, und die schöne Flußlandschaft
ist ein erklärtes Mekka von Kanufahrern.