Valli
del genovesatoDavagna.
Davagna liegt im Bisagnotal an der Stadtgrenze zu
Genua. Nur ein kleiner Teil des Gemeindegebietes
gehört noch zur Verwaltung der Berggemeinde
des oberen Scriviatales.
Die Straße vom Stadtteil Prato zum Scofferapaß
(674 m) führt durch viele kleine Weiler auf
halber Höhe, eingerahmt von Olivenhainen sowie
Eichen- und Kastanienwäldern. Alle diese Orte
gehören zur Gemeinde Davagna, hier befindet
sich auch das Rathaus und der Ort ist gleichzeitig
der Knotenpunkt aller Kommunikationswege. Auf Grund
der strategischen Position an der Wasserscheide
zwischen den Becken der Flüsse Bisagno und
Scrivia gab es hier im Jahre 1800 eine Schlacht
zwischen Franzosen und Österreichern.
Die Kirche von Dercogna, die Pfarrkirche von Rosso
und die Brücke von Presa stammen aus dem Mittelalter.
Zusammen mit den Bauernhäusern von Cian und
dem Ortskern von Marsiglia besitzt Davagna die typische
Atmosphäre der Bergdörfer des ligurischen
Apennin. In Calvari, inmitten von Kastanienwäldern,
in denen früher das Holz für die Schiffswerften
geschlagen und über den Bisagno nach Genua
geflößt wurde, liegt die Kirche von Sant'Andrea.
Erbaut im 14. Jahrhundert und mit einer sehr schönen
Ausschmückung befindet sich hier in einem Reliquienschrein
der Leichnam des heiligen Celestino.
Nach Paravagna zweigt eine Straße nach Capenardo
ab. Von hier aus kann man auf den Wanderwegen der
Kooperative Lunanuova zum ligurischen Höhenwanderweg
in Richtung des Monte Candelozzo (1036 m) wandern.
Von Capenardo aus erreicht man auch den See des
Nocitales (540 m) und man kann über eine Straße
aus napoleonischer Zeit vorbei an einer bekannten
schwefelhaltigen Quelle nach Scoffera wandern.
Die 1100 Stufen des Abstiegs von Canate, einem mittlerweile
verlassenen Ort, wurden früher von den Einwohnern
von Davagna als Abkürzung für den Abstieg
in das 25 km entfernte Prato und Molassana am Stadtrand
von Genua benutzt.