Die Täler rund um Groß-Genua, welche sich
vom Meer aus über die Flüsse Scrivia, Bisagno,
Polcevera, Stura und Leira bis zum Apennin erstrecken,
sind mit Villen und Herrschaftssitzen übersäht,
welche die einflussreichsten Adelsfamilien und Bürger
der Stadt errichten ließen, um dort ihre Ferien
zu verbringen. Noch heute ziehen die ruhigen, kleinen
Ansiedlungen, das milde Klima der Anhöhen und
die Schönheit der Landschaft eine große
Anzahl von Feriengästen an. Im Herbst sammelt
man in den weiten Wäldern Pilze und Kastanien.
Viele Gegenden, wie die Seen von Gorzente, die Ebene
von Praglia oder die Hänge des Monte Antola eignen
sich für lange Spaziergänge, Ausflüge
zu Pferd oder mit dem Fahrrad und als gastronomische
Rundreisen: die typischen, bodenständigen Gerichte
und einige Lokalprodukte, wie die Salami aus Sant'Olcese
schmecken ausgezeichnet. Die mehr oder weniger weit
zurückliegende Vergangenheit der Genueser Herrschaft
entdeckt man zwischen dem Hafen von Genua und den
Regionen der Poebene hinter dem Apennin beim Überqueren
der Pässe Scoffera, Turchino und Bocchetta.