Valle
dell'OlivoBorgomaro.
Borgomaro war früher der bedeutendste Ort des
Marotals auf dem Hügel, auf dem sich heute
die Burg Maro Castello (Castrum Macri)befindet,
eine paar Häuser unter den Ruinen einer Burg,
die früher einmal die wichtigste Festung des
Hinterlandes von Oneglia repräsentierte.
Im Ortsteil Candeasco, der noch bis zum Ende des
letzten Jahrhunderts nur über einen Saumpfad
erreicht werden konnte, befindet sich eine Pfarrkirche,
die nach dem heiligen Bernhard von Siena benannt
wurde. Von hier kam auch die Familie Marvaldi, Architekten
des ligurischen Barock im Gebiet um Imperia. Conio
mit seiner Burg und den vielen Brunnen ist für
seine weißen berühmt. Die gastronomische
Spezialität von San Lazzaro Reale sind dagegen
die Aale, die unter der Brücke aus dem 15.
Jahrhundert gefangen werden. Ville San Pietro ist
für seine Quellen und die Kräuter bekannt,
im Ort selbst befinden sich viele Oratorien aus
unterschiedlichen Epochen.
Der Hauptort besitzt einen ungewöhnlichen Grundriß,
denn die Häuser sind über mehrere Ebenen
entlang des Flusses Impero gebaut.
Die Kirche Santi Nazario und Celso, die erste Pfarrkirche
in dieser Gegend, stammt aus den Anfängen des
Christentums. Am Ufer des Flusses Impero wurde die
Kirche Sant'Antonio erbaut. In der Kirche selbst
befindet sich ein Polyptychon von Guido da Ranzo
und eine barocke Altarkanzel auf farbigem Marmor
mit Steinsäulen einer Loggia, wahrscheinlich
Reste des ehemaligen Gebäudes. Der Ort war
früher sehr wohlhabend, denn mit dem Piemont
bestand ein reger Handel auf Grund der sieben Ölmühlen
im Ort, den "Gumbi", auch heute noch Zeugnisse
der Bindung von Borgomaro an eine jahrhundertealte
Tradition. Das exzellente Olivenöl Extravergine
kann man direkt bei den Herstellern zusammen mit
den lokalen Produkten wie den Oliven von Taggia
und einem feinen Olivenpaté kosten. In der
lokalen Küche gibt es ein vorzügliches
Gebäck mit Fenchelsamen, das sogenannte Brot
von "San Rocco", eine Focaccia die zur
Fastenzeit zubereitet wird und die "Baxin".