Val
di VaraMaissana.
Maissana ist ein bäuerlich geprägter Ort
auf dem Weg von Varese Ligure hinauf zum Monte Zenone
an der Wasserscheide zwischen dem Varatal und dem
Petroniotal. In diesem Tal verläuft der Bach
Borsa mit seinen zahlreichen Zuflüssen. Der
Ort befindet sich inmitten eines ausgedehnten Waldes
(Kastanien und Erlen). Die kleinen, verstreut liegenden
Weiler haben ihren ursprünglichen Charakter
erhalten, und neben modernen landwirtschaftlichen
Anwesen mit der Möglichkeit für einen
Ferienaufenthalt auf dem Bauernhof gibt es auch
viele antike Gebäude und interessante Zeugnisse
der bäuerlichen Kultur. Maissana gehörte
früher den Fieschi (im Ort gibt es noch ein
Gebäude mit dem Namen "Kerker der Fieschi"),
und fiel dann mit der Verwaltung durch Bürgermeisterei
von Castiglione Chiavarese an die Republik Genua.
Die Täler des Borsa werden auch die Mühlentäler
genannt, da es hier am Fluss zahlreiche Wassermühlen
gibt, die sehr gut erhalten und fast alle noch funktionstüchtig
sind. Die "Casoni della Pietra" sind Landhäuser,
die den Hirten und Tieren zum Übernachten dienten.
Dies ist ein archäologisch sehr interessantes
Gebiet, und in der Gegend des "Diaspro rosso"
(erreichbar über einen angenehmen Spaziergang
von Santa Maria aus) wurden bei Grabungen (können
besichtigt werden) Pfeilspitzen und andere Gerätschaften
prähistorischen Ursprungs entdeckt. In Licciorno
befinden sich die "Grotte delle streghe",
die Hexenhöhlen.
Neben der im 18. Jahrhundert erbauten Pfarrkirche
und dem Oratorium von Maissana sind auch die sakralen
Gebäude der Kirche von San Bartolomeo in Tavarone
und die Kirche San Michele in Ossegna sehr interessant
für den Kunstliebhaber.
In Cembrano wird im Sommer das Bohnenfest veranstaltet
und in den anderen umliegenden Orten das Pilzfest,
die Sagra del Fungo. Ein traditionelles Gericht
ist der Stockfisch. Im Ortsteil Torza findet jedes
Jahr ein Reitertreffen statt. In der ganzen Gegend
gibt es viele Reitställe, man kann herrliche
Ausritte unternehmen oder auch eine Tour mit dem
Mountainbike machen.