Im großen Tal des Flusses Vara, der zwischen
Hügel und Weiden auf einer Länge von fast
70 Kilometern fließt, leben die Menschen seit
Jahrtausenden in Harmonie mit der Natur. Weit ausgedehnte
Grasweiden abwechselnd mit Kastanien-, Buchen- und
Kiefernwäldern kennzeichnen das Waldgebiet von
Varese Ligure, einem der größten der Region.
Und diese große Gemeinde - schon immer wichtige
Kommunikations- und Handelskreuzung zwischen dem Golf
von La Spezia und dem genuesischen Gebiet, hat sich
zum sogenannten Tal des biologischen Anbaus entwickelt
- ein Projekt, das zahlreiche Betriebe und Produktoren,
die unter Berücksichtigung bestimmter Reinheits-
und Qualitätsmaßstäbe operieren, einbezieht.
Doch der Geschmack typischer naturreiner Produkte
ist nur einer der Gründe für das Interesse
am Tal: sein Fluss erlaubt die Ausübung von
Rafting und anderen Sportarten an freier Luft, während
sich die Hügel für Exkursionen eignen,
die zur Entdeckung von Landschaften mit Spuren einer
tausendjährigen bäuerlichen Kultur führen.
Entlang der Pfade begegnet man kleinen Gruppen von
Häusern, Windmühlen, Landkirchen und Heiligtümern,
die das jetzige und antike Leben der Bauern erzählen,
die in diesen Orten - dem Hinterland der Cinque
Terre - leben.