Dogen Palast in Genoa.
Einmal Wohnsitz der Dogen ist er heute einer der wichtigsten
und lebhaftesten Kulturstätten der Hauptstadt
Liguriens, in der Bibliotheken, Archive, Workshops
und Vereine untergebracht sind.
Der antike Palast, Machtzentrum der Republik und Wohnsitz
der Dogen, geht auf das 13. Jahrhundert zurück.
Im Laufe der Jahre hat das Gebäude zahlreiche
Umbauten und Erweiterungen erfahren, mit Zubauten,
die den davor liegenden Platz auf vier Seiten umrahmen.
Im 16. Jahrhundert erneuert, wurde er 1777 von einer
großen Feuersbrunst teilweise zerstört
und im 19. Jahrhundert neu strukturiert. Nach langwierigen
Restaurationsarbeiten wurde der Komplex 1992 wieder
für das Publikum geöffnet und ist heute
eine polyfunktionelle Kulturstätte: das historische
Palais ist ein Zentrum der Ideen und kultureller und
sozialer Initiativen der Stadt und ihrer Umgebung.
Die 38.000 m² mit weitläufige Räumlichkeiten
aus dem 17. Jahrhundert beherbergen Ausstellungen,
Veranstaltungen, Meeting, Konzerte, Events, aber auch
Bibliotheken, Archive, Workshops und Projektstudien,
die mit der Stadt in Zusammenhang stehen. In den der
Kultur vorbehaltenen Räumlichkeiten haben institutionelle
Einrichtungen und Kulturvereine ihren Sitz. Eine Reihe
von metaphorischen Räumen (das Jazz-Zimmer, der
Kinosaal, das Zimmer der Poesie, das Zimmer der Robotik,
das Zimmer der Fotographie) gibt dem kulturellen Leben
und der Kreativität der Genueser Raum. Vom Gebäude
selbst kann man den Saal des Großen Rates, den
Saal des Kleinen Rates, die Kapelle des Dogen, den
Turm der Grimaldi mit seinen berühmten Verließen
besichtigen.