Savonese
Varazzino und BeiguaCogoleto.
Die längste Strandpromenade (3 km) westlich
von Genua befindet zwischen den Mündungen der
Flüsse Lerone und Arrestra in diesem ruhigen
Badeort mit Sand- und Kieselstrand. Der Ort war
früher von fünf Wachtürmen umgeben
und gegen Osten von einer Burg abgeschlossen, die
zu Anfang des 19. Jahrhunderts abgebrochen wurde,
damit die Straße gebaut werden konnte. An
der Stelle dieser Burg befindet sich heute die Pfarrkirche
von Santa Maria. Weitere religiöse Bauten von
historischer und künstlerischer Bedeutung sind
die Kirchen von San Sebastiano, San Bernardo und
Sant'Ermete. Auf der Fläche des ehemaligen
psychiatrischen Krankenhauses von Prato Zanino kann
die Kirche mit den schönen Fresken von Gino
Grimaldi besichtigt werden. Das Oratorium von San
Lorenzo ist jedes Jahr am 10. August der Mittelpunkt
des Pfarrfestes zu dem die Frisceu, kleine Fritellen
aus gefüllten Kartoffeln und Auberginen, zubereitet
werden.
Cogoleto ist einer der ligurischen Orte der sich
rühmt, der Geburtsort von Christoph Kolumbus
zu sein. Im Ortszentrum befindet sich ein Gedenkstein,
der auf das angebliche Geburtshaus des Seefahrers
verweist. Weitere alternative "Kulturwege"
zur Seefahrertradition sind das Heimatmuseum, in
dem alte Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände
ausgestellt sind, ebenso alte Brennöfen aus
18. Jahrhundert, die ein interessantes Beispiel
industrieller Architektur darstellen.
Das Hinterland wird durch das Massiv des Monte Beigua
charakterisiert, der mit seinen 1287 Metern der
dem Meer naheliegendste Berg des ligurischen Apennin
ist. Auf diesen Berg führen Wanderwege, die
auch mit dem Mountainbike befahren werden können.
Ein Rundweg führt vom Ortsteil Sciarborasca
durch den schönsten Teil des großen Naturparks
des Beigua und kreuzt außerdem den ligurischen
Höhenwanderweg, die Alta Via dei Monti Liguri.
Es gibt zahlreiche Sportanlagen auf hohem Niveau
wie zwei Tennisplätze, zwei Fußballplätze,
ein Rugbyfeld, eine Leichtathletikbahn, zwei Reitplätze
und eine Wand für das Free Climbing.