SanremoSan
Lorenzo al Mare.
S. Lorenzo al Mare scheint seiner Seefahrertradition
auch bei einem Blick von oben treu zu bleiben, denn
der Grundriß dieses Ortes erinnert an die
Form einen Ankers, dessen seitliche Arme die beiden
Ortsteile darstellen, die durch den flachen Wasserlauf
des Rio San Lorenzo getrennt sind und zusammen den
Ort bilden.
Der westliche, mehr zum Meer hin geöffnete
Ortsteil, wurde vom Adelsgeschlecht der Lengueglia
und den Mönchen von Villaregia gegründet,
der östliche Ortsteil vom Adelsgeschlecht von
Porto Maurizio als befestigter bäuerlicher
Ort rund um die Kirche von Maddalena.
Auf Grund der zahlreichen Sarazenenangriffe im 16.
Jahrhundert schlossen sich die Einwohner der beiden
Orte zusammen, die aus Ziegeln erbaute Brücke
über den Fluß zur Verbindung der beiden
Orte wurde jedoch erst im vorigen Jahrhundert konstruiert.
S. Lorenzo ist heute eine kleine, aber sehr bevölkerungsreiche
Gemeinde, die im Sommer von zahlreichen Touristen
besucht wird, die am Strand Beach Volley spielen
und Tauchgänge unternehmen können oder
sich einfach im sauberen Wasser und am gepflegten
Strand wohlfühlen möchten.
Die Kirche Santa Maria Maddalena befindet sich so
nahe am Meer, daß sie wegen des hohen Salzgehalts
der Luft ständig restauriert werden muß.
Erbaut auf einer romanischen Kirche (von der noch
einige Reste erhalten sind), wurde die Kirche öfters
umgebaut und präsentiert sich heute überwiegend
in der Stilrichtung des ligurischen Barocks. Das
mittelalterliche Oratorium von S. Lorenzo, das im
18. Jahrhundert restauriert wurde, ist ebenfalls
einen Besuch wert. In der Fußgängerzone
der Altstadt kann man gemütlich auf den alten,
vor kurzem restaurierten Fliesen an den Geschäften
entlang bummeln gehen.
Bei einem Spaziergang auf den Hügel von Pentachin
hat man einen wunderschönen Ausblick auf die
Küste und im Frühjahr kann man hier eine
schöne Blüte (vor allem Lilien) zwischen
den Olivenhainen bewundern, die hier bis direkt
zum Meer hinunter wachsen. In einer Bucht zwischen
dem Strand und künstlichen Felsen wurde ein
Sportboothafen für 200 kleine Boote angelegt.