Von
Levanto bis MonegliaBonassola.
Der Golf von Bonassola öffnet sich zwischen
Levanto und Framura zu Füßen der letzten
Ausläufer der Berge nach dem Braccopaß.
Obwohl hier kein Sportboothafen angelegt wurde,
können in der geschützten Bucht kleine
Boote ankern und problemlos anlegen. Der Meeresgrund
ist sehr abwechslungsreich und eignet sich für
Tauchgänge mit mittlerem Schwierigkeitsgrad,
vor allem unter dem Riff oder innerhalb der Bucht
mit ihrem Sandgrund. Am großen Kieselstrand
kann gebadet werden.
Zuerst gehörte der Ort den Da Passano, und
im 13. Jahrhundert kam Bonassola zu Genua, das den
gut geschützten Golf als Marinestützpunkt
nutzte. Die Burg, von der nach dem Bau der Eisenbahnlinie
nur noch wenige Ruinen übrig blieben, wurde
im Jahre 1560 nach einer verheerenden Plünderung
des Ortes durch Piraten errichtet.
Sehr interessant sind die Gebäude aus dem 18.
Jahrhundert im Ort wie das Palazzo Farina und das
Palazzo Saporiti.
Die Pfarrkirche von Santa Caterina stammt aus dem
16. Jahrhundert, der San Francesco in der Kirche
wird Bernardo Strozzi zugeschrieben, weitere Kunstwerke
stammen von ligurischen Künstlern. Die schöne
Orgel entstand im 18. Jahrhundert. Die Kirche San
Giorgio im gleichnamigen Ortsteil wurde etwas später
mit den Steinen des alten Uhrenturms errichtet,
der bei einem Erdrutsch zerstört wurde. Die
Umgebung der kleinen Kirche der Madonna della Punta
auf dem Felsenriff des westlich gelegenen Kaps eignet
sich für einen schönen Spaziergang inmitten
einer suggestiven Landschaft.
Zu den alten Orten oberhalb der Küste führen
die schönsten und interessantesten Wanderwege.
Montaretto erreicht man von Bonassola aus über
einen Wanderweg, der durch Olivenhaine und Weinreben
führt, oder man kann auch über Cernio
nach Montaretto laufen. Gleich in der Nähe
des Ortes befindet sich das alte Pilgerhospital,
das anlässlich der Jubiläumsfeiern des
Jahres 2000 renoviert wurde. Der Weg führt
weiter nach Reggimonti, ebenfalls ein sehr alter
Ort, mit der Kirche Santa Maria Assunta aus dem
13. Jahrhundert. Levanto erreicht man problemlos
zu Fuß über einen Wanderweg an der Küste
entlang, der durch die mediterrane Macchia verläuft
und mehrmals die alte und stillgelegte Eisenbahnlinie
kreuzt.