Golfo
ParadisoPortofino.
Um die schöne und außergewöhnliche
Lage von Portofino richtig zu genießen, muß
man von der Piazza der Kirche San Giorgio auf der
Halbinsel des Leuchtturms auf Portofino hinunter
blicken, von hier aus kann man mit einem Blick den
Hafen und die Reihe der Häuserfassaden mit
ihren typischen Dekorationen in leuchtenden Farben
erfassen. Wir befinden uns in einer gut geschützten
Bucht, sowohl auf Grund ihrer Form als auch durch
den 600 m hohen Monte di Portofino, der hier eine
drei Kilometer lange Felserhebung mit der Spitze
des Kaps am äußeren östlichen Punkt
bildet.
Diese hervorragende Lage begünstigte eine Besiedelung,
und bereits Plinius hat den "Portus Delphini"
in seinen Schriften erwähnt, der schon den
Römern bekannt war. Dieses Gebiet gehörte
ab dem 12. Jahrhundert für circa zweihundert
Jahre zum Kloster von San Fruttuoso und war anschließend
ein Teil der Republik von Genua, die im 17. Jahrhundert
eine Burg erbaute, welche heute unter dem Namen
Castello Brown bekannt ist. Dieser Name geht auf
den englischen Konsul zurück, der die Burg
im Jahre 1870 erwarb. Die Kirche von San Martino
aus dem 12. Jahrhundert befindet sich im alten Ortskern,
das Oratorium der Assunta wurde um das Jahr 1300
erbaut.
Im Sportboothafen mit 300 Liegeplätzen haben
schon die schönsten Yachten aus aller Welt
angelegt, und dieser Hafen ist und bleibt ein bevorzugter
Anlaufpunkt für den internationalen Exklusivtourismus}.
Viele Protagonisten aus Politik, Geschichte und
der Kultur des zwanzigsten Jahrhunderts waren hier
zu Gast, und es wäre eine schwierige Aufgabe,
auch nur eine kleine Liste aller dieser Gäste
aus der High Society zusammenzustellen. Hier können
alle Wassersportarten ausgeübt werden, vor
allem aber der Segelsport und Windsurfen. Für
die Taucher ist der Felsen ein wahres Paradies,
und es gibt einige sehr schöne Stellen wie
zum Beispiel vor dem Leuchtturm oder auch das Wrack
der "Mohawk Deer". Das Diving Center von
Portofino ist ganzjährig geöffnet. Die
Macchia mediterranea des Naturparks des Monte Portofino
ist eine weitere Besonderheit der Natur. Pinien
und Oliven reichen fast bis zum Meer, es gibt Sträucher
wie Ginster, Thymian, Erika, Myrte, Steinbrech und
Baumerdbeeren. Von Botanikern wurden über siebenhundert
verschiedene Arten klassifiziert, und die Arbeit
der Botaniker dauert immer noch an. Die Wanderungen
am Berg selbst sind anstrengender, aber im Naturpark
gibt es ein Netz von Wanderwegen auf halber Höhe,
die von allen Personen problemlos begangen werden
können.