FontanabuonaMoconesi.
Moconesi befindet sich am linken Ufer des Lavagna
im oberen Fontanabuonatal. Eine überwiegend
hügelige Landschaft mit viel Kastanienwald,
die stufenweise bis zum 1245 Meter hohen Monte Caucaso
ansteigt und ein Gebiet umfaßt, das von vielen
Wanderwegen durchzogen ist, die auch in die umliegenden
Gemeinden führen. Von Moconesi aus führen
auch zwei lange, kulturell sehr interessante Wanderwege
einmal nach Torriglia, der Sentiero dei Feudi Fliscani,
der an einigen Ruinen aus der Zeit der Fieschi vorbeiführt
sowie der Kolumbusweg, der Sentiero Colombiano,
der vom Haus der Vorfahren des Kolumbus bis nach
Quinto führt.
Es ist eine belegte Hypothese vieler Historiker,
daß Kolumbus aus dem Fontanabuonatal stammt.
Ein kleines Bauerngehöft, das zum Tal hin von
der kleinen Häusergruppe der Ortschaft Terrarossa
di Moconesi umgeben wird, ist gemäß der
Überlieferung die Herkunft der Familie des
Kolumbus. Das Gebäude befindet sich in einer
historisch interessanten Position eines besiedelten
Gebietes im Fontanabuonatal, das sich am Anschlußpunkt
der Fontanabuonatals mit der Via Francigena entwickelt
hat. Das Haus wird in Anbetracht des Jubiläumsjahres
2000 restauriert. Das Gebäude soll dann als
Unterkunft für die Pilger dienen und anschließend
zu einem Heimatmuseum umgewandelt werden.
Moconesi ist auch eine Etappe des Rundweges des
Ökomuseums, der Straße des Schiefers.
Im Ort Ferrada können Schiefersteinbrüche
besichtigt werden und hier befindet sich auch die
Kirche von S.Anna aus dem 17. Jahrhundert. In Gattorna
hingegen befindet sich die Wallfahrtskirche von
San Giacomo aus dem Jahre 1200 mit einem interessantem
Polyptychon aus dem Jahre 1578, das Andrea Semino
zugeschrieben wird.